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„Human Excellence Tipps“ – Mai 2005

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Inhaltsverzeichnis:

1. Motivierende Zitate

2. Vorbilder – eine Geschichte

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1. Motivierende Zitate

„Willst Du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.“
aus China

Gesell Dich einem Bessern zu, dass mit ihm Deine Kräfte ringen. Wer selbst nicht weiter ist als Du, der kann Dich auch nicht weiterbringen. Friedrich Rückert

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2. Vorbilder

Die folgende Geschichte wird ab und zu auch Mahatma Gandhi zugeschrieben.

Eine Sufi-Geschichte

Eine Frau war sehr beeindruckt von einem Sufi-Mystiker. Sie hatte einen einzigen Sohn, um den sie sich große Sorgen machte. Sein Vater war gestorben und sie lebte nur für ihn. Der Junge war ihr ganzes Leben und sie wollte, dass einmal etwas Rechtes aus ihm werden würde. Der Junge aß schrecklich gern Süßigkeiten und lauter ungesundes Zeug. Sie hatte schon alles versucht; alle hatten es versucht: die Lehrer, die Priester, alle. Aber der Junge stellte sich völlig taub gegen ihre Ratschläge und aß weiterhin seine Süßigkeiten. Weil er ihr einziger Sohn war, gab die Frau schließlich nach und ließ ihm seinen Willen. Denn lieber hungerte er, als etwas zu essen, was er nicht essen wollte. Er aß nur, was ihm schmeckte, und das waren lauter ungesunde Dinge, die nicht nahrhaft waren und ihm später im Leben zum Problem werden konnten. Nun war also dieser Sufi-Mystiker in Dorf gekommen, und die Frau dachte: "Das ist eine gute Gelegenheit. Der Mann hat eine so ungemeine Ausstrahlung, dass er vielleicht an der Einstellung dieses dummen Jungen etwas ändern kann." Sie brachte den Jungen zu ihm, so wie sie ihn schon zu jedem gebracht hatte, von dem man sich Hilfe versprechen konnte.. Es war ihr schon fast zu einer Routine geworden. Der Junge sträubte sich und ging nur sehr ungern mit, so als stünde seine Selbstachtung auf dem Spiel. Als die Frau dem Sufi-Meister die Situation schilderte, antwortete dieser: "Du musst mir verzeihen. Im Moment kann ich diesem prächtigen Jungen noch nichts sagen. Ich bin alt. Ich bin schon siebzig Jahre alt. Ich brauche mindestens zwei Wochen bis ich ihm eine Antwort geben kann." Die Frau glaubte sich verhört zu haben. Jeder Dummkopf gab bereitwillig Ratschläge, und so ein großer Mystiker mit so vielen Anhängern sagte zu ihrem Jungen: "Du musst mir verzeihen, Du hast den weiten Weg hierher gemacht, und ich kann dir nicht gleich einen Rat geben. Lasse mir mindestens zwei Wochen Zeit." Da gab der Junge zum ersten Mal seinen Widerwillen und seinen Widerstand auf. Zum ersten Mal wurde er respektiert, zum ersten Mal nahm man ihn für voll, zum ersten Mal wurde er nicht von vornherein verurteilt. Dem alten Mann ging es wirklich um ihn. Er wollte ihm einen wichtigen Rat geben, und dazu brauchte er wenigstens zwei Wochen Zeit. Aber die Mutter war völlig schockiert. Sie konnte nicht glauben, dass ein so großer Mystiker einem kleinen Jungen in einer so alltäglichen Angelegenheit nicht sofort einen Rat geben konnte. Aber da war nichts zu machen. Sie mussten sich zwei Wochen lang gedulden. Der Junge konnte es kaum erwarten und zählte die Tage, denn er wollte den alten Mann unbedingt wiedersehen.: "Er ist ganz anders als alle die anderen Leute, zu denen du mich bisher gebracht hast", meinte er zu seiner Mutter. Die zwei Wochen kamen ihm wie zwei Jahre vor. Schließlich war der Tag da. In aller Frühe nahm der Junge ein Bad, zog sich an und war bereit. Die Mutter fragte: "Wozu diese Eile? "Er sagte: "Ich will unbedingt zu diesem alten Mann. Er ist der einzige Mensch, bei dem ich gespürt habe, dass er andere respektiert." Gewöhnlich ist es ein wenig erniedrigend, anderen einen Rat zu erteilen, denn eigentlich bringt man da zum Ausdruck: "Ich weiß Bescheid und du nicht. Ich bin der Führer und du bist der Geführte. Ich bin der Lehrer und du bist der Belehrte." Auf Kosten der Würde des anderen spielt man eine gewisse Überlegenheit aus. Als sie ankamen, sagte die Frau zu dem Mystiker: "Ehe wir über den Jungen reden, möchte ich gerne wissen, warum du zwei Wochen dafür gebraucht hast. Ist das denn ein so großes philosophisches Problem?" Der Mystiker sagte: "Wenn es ein philosophisches Problem wäre, hätte ich dir sofort antworten können. Aber es ist ein existentielles Problem. Ich bin siebzig Jahre alt, und er ist gerade sieben geworden. Ich habe zehnmal länger gelebt als dein Junge und esse immer noch gerne Süßigkeiten. Solange ich selber Süßigkeiten esse, kann ich dazu nichts sagen. Diese zwei Wochen habe ich versucht, auf alle Süßigkeiten zu verzichten und zu schauen, was passiert. Mein Rat beruht also auf eigener Erfahrung, nicht nur auf der allgemeinen Meinung, dass Süßigkeiten schädlich seien. Vielleicht sind sie es wirklich. Aber wenn ich mit meinen siebzig Jahren nicht darauf verzichten kann, wie kann man es dann von einem kleinen Jungen erwarten? Einen solchen Rat kann ich nicht geben." Der Junge war tief beeindruckt. Ein alter Mann machte sich seinetwegen zwei Wochen lang solche Mühe! "Mein Sohn", fuhr der Alte fort, "es ist sehr schwer. Es ist mir zwar gelungen, die Süßigkeiten aufzugeben, und ich bin jetzt für den Rest meines Lebens davon kuriert. Aber ich weiß nicht so recht, was ich dir raten soll. Du bist noch so jung. Wenn du Süßigkeiten liebst, wird es dir schwer fallen, sie aufzugeben. Das von dir zu erwarten wäre schon fast brutal und ein Eingriff in deine persönliche Rechte. Ich kann also nur eins sagen: Es sicher gut für deine Gesundheit, aber es ist sehr schwer. Es ist eine echte Herausforderung. Du kannst selbst entscheiden, ob du sie annehmen willst. Ich bin für den Rest meines Lebens damit fertig, und das gibt mir die Berechtigung zu sagen, dass auch du es schaffen kannst. Aber es wird nicht leicht sein. Bist du bereit für eine solche Herausforderung, für ein solches Abenteuer?" Der Junge erwiderte: "Ich höre jetzt gleich damit auf, und zwar für immer. Wenn du das kannst, warum soll ich es nicht können?" Du bist schon alt, ich bin noch jung. Du wirst schwächer, ich werde immer stärker. Ich bin der Herausforderung gewachsen. Mache dir keine Sorgen!" Die Mutter konnte es nicht fassen: "Ein Wunder ist geschehen! Mein Junge beschwichtigt den alten Mann und sagt ihm, er werde es schon schaffen." Der alte Mann meinte: "Vielleicht solltest du es dir zuerst zwei Wochen lang überlegen, so wie ich und es ausprobieren", doch der Junge erwiderte: "Nein, ich höre jetzt gleich damit auf, hier vor deinen Augen."

 

Ist es nicht interessant: Über 90 % unseres Verhaltens lernen wir durch Imitation von anderen Menschen. Weniger als 10% durch bewusstes Lernen in Schule, Studium und Beruf. Verhalten – nicht Wissen wohlgemerkt.

So wissen wir viele gute Dinge, getan wird oft etwas anderes.

Denken wir nur an Abnehmen – weniger essen, mehr Bewegung, mehr Obst und Gemüse essen.

Die Frage ist, was lernen wir aus solchen Geschichten?

 

 

Welche Vorbilder haben Sie für Ihre Handlungen?

 

 

Wo sind Sie Vorbild und wie weit leben Sie das vor, was Sie von anderen erwarten?

 

 

Mit welchen Menschen umgeben Sie sich und wie ist deren Verhalten in den Dingen, die Sie gern ändern möchten?

 

 

Wo fehlt Ihnen noch ein Vorbild, was Ihnen zeigen kann, wie „es“ geht und wie finden Sie diesen Menschen?

 

 

 

Das Team der Human Culture Akademie wünscht Ihnen einen schönen, sonnigen Juni.

 

Bis bald

Falk Ruckruh

© Human Culture Akademie, Regensburg

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