Herzlich willkommen zur 11. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 21.11.1999

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt bekommen wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an  mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Willkommen

3. Meine Ziele – Meine Erfolge

4. Humor

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1. Erfolgszitate

Wenn Sie einmal die Gelegenheiten Revue passieren lassen, bei denen Sie wirklich etwas lernten, werden Sie vielleicht feststellen, daß häufig Ihr ganzer Körper in die Lernerfahrung einbezogen wurde...Kinder (und Erwachsene) lernen, indem Sie Dinge tun!

Peter Kline

Du bist der Einzige, der entscheiden kann, was das Beste für Dich ist.

Nur Du weißt die richtigen Antworten. Gib sie Dir nun.

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2. Willkommen

Ich freue mich, Euch bereits zur 11. Ausgabe von RINs begrüßen zu dürfen. Ich genieße gerade den herrlichen Sonnenschein und die Aussicht auf Regensburg, während ich Euch diese Zeilen schreibe. Und ich bin Euch dankbar, daß sich RINs in so kurzer Zeit so gut entwickelt hat.

Wie immer bekommt Ihr nun hier in kurzer und prägnanter Form einige interessante

Anregungen und Tips.

Erzählt bitte auch Euren Freunden und Kollegen von RINs und schreibt mir bitte, welche Themen Euch für die nächsten Ausgaben interessieren? Ich werde Euch dann darauf einige meiner Gedanken schreiben.

Euer Falk Ruckruh

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3. Meine Ziele – Meine Erfolge

 

Wir alle wissen, wie wichtig klare, schriftlich formulierte Ziele für unseren Erfolg sind.

Einige RINs-Leser fragten mich, was ist aber, wenn ich noch kein eigenes großes Ziel habe oder das Gefühl habe, nur für die Ziele anderer zu arbeiten?

Wie kann ich meine Lebensaufgabe entdecken?

Als erstes ist es hierzu günstig, wenn man eine kleine Analyse durchführt. Beim Coaching verlange ich dann, die Leute sollen Ihre Werte aufschreiben und ebenfalls ihre Stärken und Schwächen herausfinden und aufschreiben. Hierzu ist es hilfreich auch noch einen Freund zu bitten, ob er dies bei mir auch so sieht wie ich, da wir häufig bei uns selbst blinde Flecken haben – Den Splitter im Auge des Anderen nehmen wir wahr, aber den Balken im eigenen Auge nicht.

Ich habe die Erfahrung gemacht das, wenn wir uns wirklich vornehmen, unser Ziel im Leben zu entdecken, wir im Laufe eines Jahres auch auf die Lösung kommen. Natürlich gibt es hier auch ein paar Methoden, die Euch unterstützen können. Neugierig geworden? Na dann los:

Die bisher effektivste Methode zur Zielfindung, die ich anwende:

Schreibt Euren eigenen Nachruf. Stellt Euch vor, Ihr seid gestern gestorben! Was sollen die Leute über mich erzählen? Was soll mein Erbe an die Nachwelt sein?

Diese Übung regt auch so wahnsinnig stark zum Nachdenken an über mein Leben, wie ich es führe etc. Man kann die unglaubliche Wirkung dieser Übung nicht beschreiben, man muß es einfach tun.

Die zweite Methode, die ich immer mal wieder im Laufe der Zeit anwenden kann:

Sucht nach Vorbildern (Leute die Ihr bewundert) und fragt Euch, weshalb Ihr diese so gut findet, welche Handlungen und Eigenschaften von Ihnen findet Ihr gut?

Daraus lassen sich sehr leicht Eure Neigungen herausfinden und es ist nicht verboten, seinen Vorbildern nachzueifern ;-)

Noch etwas. Es gibt unbewußte Blockaden (zum Beispiel in der Transaktionsanalyse Einschärfungen genannt), die bewirken das ich mich selbst sabotiere:

Zur Überprüfung, ob Ihr gegen ein Ziel nicht unbewußte Programme und Blockaden habt, die Euren Erfolg verhindern könnten (häufig sind beispielsweise die Antireichtumsprogramme, die wir mit Aussagen wie “Geld verdirbt den Charakter” oder “Geld allein macht nicht glücklich” anerzogen bekommen haben):

Macht einen “gezielten Tagtraum”, das geht so: Kurzzeitwecker auf mindestens 10 min stellen und sich in der Zielvorstellung sehen mit allen Sinnen. So als ob ich das Ziel bereits erreicht habe. Vorstellen, man hat das Ziel erreicht, Wichtig: Man muß im Bild mit drin sein! Wenn es Blockaden gibt, schafft man es nicht, sich 10 min voll im Erfolg, im Erreichen des Ziels zu sehen.

Auch wichtig:

Der Fehler, der bei Zielsetzungen meines Erachtens am häufigsten gemacht wird:

Ziele werden nicht in Teilziele eingeteilt. Wenn Ihr das nicht tut, gibt es auf dem

Weg keine Erfolgserlebnisse und wenn Ihr “nur” 99% Eures großen Zieles schafft, ist die Enttäuschung groß, wenn keine Teilziele da waren, über die man sich freuen kann auf dem Weg. Der Weg muß nämlich auch Spaß machen und dies erreiche ich am besten mit regelmäßigen Erfolgserlebnissen. Dazu brauche ich aber Teilziele. Außerdem erleichtern mir Teilziele meine Arbeit und ich erkenne eher, wenn ich Abweichungen habe.

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Humor

Die folgende Geschichte zeigt sehr schön auf, wie wir unser kreatives Denken im Laufe unseres Lebens (in unserer Kultur – noch) aberzogen bekommen. Kreativitätsexperten sprechen von Barrieren kreativen Denkens und hier werden gleich zwei davon sehr deutlich 1. Die Suche nach der einzig richtigen Antwort (es gibt fast immer mehrere Lösungen) 2. Die Suche nach der erwarteten Antwort (einer Autoritätsperson, Lehrer, Eltern, Chef) Was will er wohl hören? Viel Raum für kreative Ideen bleibt da meist nicht, denn die schließen ja auch weniger Brauchbares oder gar Lächerliches mit ein (Stichwort auch: Antifehlerprogramme in unserer Gesellschaft) Viel Spaß:

 

Denken

Der Lehrer fragt in der 4. Volksschule: Kinder stellt Euch vor, auf einer Telegraphenleitung sitzen 5 Raben, und der Jäger kommt, und schießt 2 runter, Wieviel bleiben übrig ?

Zunächst herrscht Ruhe in der Klasse, ......................Die Kinder haben die Augen links oben, rechts oben, links oben, rechts oben.... Nach vier Minuten Stille, der Lehrer beginnt langsam betrübt zu werden, meldet sich die kleine Sophie und sagt. " Keiner Herr Lehrer, denn wenn 2 weggeschossen werden , fliegen die anderen Raben ja weg."

Der Lehrer sagt freundlich und pädagogisch einfühlend,, aber doch bestimmt: ". Leider nein, liebe Sophie, das ist falsch 5 -2 ist 3.. Aber , ich schätze natürlich Deine Art des Denkens. "

Die kleine Sophie ist ziemlich vergrämt. Nach der Schule geht sie nach Hause, und erzählt ihrer Mutter frustriert vom diesem Ereignis. Mutter tröstet sie, streichelt sie, macht ein paar Kommentare über Lehrer im allgemeinen und Männer im besonderen, und flüstert ihr ein bißchen was ins Ohr. Am nächsten Tag meldet sich Sophie gleich in der ersten Stunde: "Herr Lehrer, ich hab auch eine Frage !!!". Der Lehrer ist begeistert, voller pädagogisch wohlmeinender Überzeugung zeigt er auf Sophie; "Schaut Kinder, ist das nicht toll, Sophie hat eine Frage.... Bitte Sophie frag nur ". Die kleine Sophie sagt: "Herr Lehrer, stellen Sie sich vor, auf einer Parkbank sitzen 3 junge Frauen. Jede von denen hat einen Eislutscher in der Hand. Die erste lutscht dran, die zweite schleckt dran, und die dritte beisst rein. Herr Lehrer, welche von diesen jungen Frauen ist verheiratet ?"

 

Der Lehrer wird rot schaut perplex in die Klasse, alle Kinder schauen ihn an, er stottert, wechselt nochmals Farbe, und murmelt dann, Naja, Sophie,also........ die erste.." Klein Sophie zeigt zum Ringfinger der rechten Hand.: "Nein Herr Lehrer, die mit dem Ehering, aber- ich schätzte Ihre Art des Denkens..."