Herzlich willkommen zur 12. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 28.11.1999

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt bekommen wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an  mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Willkommen

3. Finanzieller Erfolg – einige Gedanken

4. Humor

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1. Erfolgszitate

Es geht nicht in erster Linie um das, was Sie verdienen, sondern wer Sie werden.

Wenn Sie tun, was alle tun, werden Sie haben, was alle haben.

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2. Willkommen

Eine schöne, erfolgreiche Woche für Euch alle. Ich hoffe, Ihr habt einen beschaulichen ersten Advent erlebt und konntet das Wochenende mit Freunden und Eurer Familie verbringen.

Heute geht es mir um einige Gedanken zum Thema Geld. Ich denke, gerade in Deutschland noch ein sehr zwiespältiges Thema. Viele Leute planen Ihren nächsten Wochenendausflug besser als Ihre persönlichen, lebenslangen Finanzen. Andererseits beweisen Leute wie Bodo Schäfer, dessen Bücher seit Wochen auf vorderen Plätzen im Sachbuchbereich stehen, daß immer mehr Menschen sich dafür interessieren und Ihr Leben auch auf diesem Gebiet in die eigene Hand nehmen wollen.

Erzählt bitte auch Euren Freunden und Kollegen von RINs und schreibt mir bitte, welche Themen Euch für die nächsten Ausgaben interessieren? Ich werde Euch dann darauf einige meiner Gedanken schreiben.

Euer Falk Ruckruh

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3. Finanzieller Erfolg – einige Gedanken

Auf unserem letzten “Erfolgsstammtisch”, den ich mit einigen Freunden, Kollegen und Gleichgesinnten regelmäßig durchführe (eine feine Sache übrigens zum Anregungen bekommen, Austausch von Know-how und vielem mehr), ging es ums Thema Finanzen.

Viele in unserer Gesellschaft definieren sich unter anderem auch über Ihr Einkommen, Ihren Besitz etc.

Und die meisten Menschen möchten gerne mehr verdienen (gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo es darum geht, Geschenke für die Familie zu kaufen ;-) ).

Woran liegt es aber, daß der eine Tag und Nacht arbeitet und ein Anderer locker das Zehnfache macht?

Schauen wir doch einmal die Geldformel an, nach der die Höhe Ihres Einkommens festgelegt wird:

Menge an verdientem Geld (da steckt mal wieder das Wort dienen drin, noch nicht sehr populär in Deutschland, Service kommt ja von to serve =dienen):

= T*A*N*AM  ???

Das T steht für Euer Talent, dies ist natürlich auch wichtig. Wichtiger ist aber, daß Ihr dieses Talent täglich ausbaut, durch Training aktiviert und auch für Euren Beruf nutzt (viele studieren, was Ihre Eltern gerne hätten, statt etwas zu tun, das Ihren Talenten entspricht).

Da A steht für Arbeit, Ausdauer. Die Zeit und Kraft, die Ihr investiert. Die meisten Menschen kennen nur diese beiden Teile der Formel. Wir alle wissen aber, damit ist es nicht getan, sonst wären die Industriearbeiter, die 12 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche schuften alle Millionäre.

 

Viel wichtiger sind die anderen beiden Teile der Formel:

Das N steht für den Nutzen, den Mehrwert den Ihr Eurer Zielgruppe, Eurem Arbeitgeber bringt. Je mehr Nutzen und Mehrwert Ihr bringt, desto attraktiver werdet Ihr, desto mehr Geld könnt Ihr verlangen. Wie geht dies aber nun?

Alexander Christiani nennt ein paar Schritte: “Spezialisieren Sie sich, werden Sie Experte auf einem Gebiet innerhalb Ihrer Tätigkeit, in dem Sie besser als alle anderen sind. Arbeiten Sie ständig an der Verfeinerung Ihrer Fähigkeiten auf diesem Gebiet und dann das Wichtigste: Kommunizieren Sie Ihre Stärke!”

Kein Mensch (auch nicht der Chef) wird hellsehen und automatisch erkennen, daß Sie derjenige sind, der am meisten für die Firma macht.

Hans-Peter Zimmermann sagt hierzu: “Und dazu möchte ich ein ernsthaftes Wörtchen sagen zu all den Stillen im Lande: Kommunizieren heißt DIE KLAPPE AUFREISSEN!

Natürlich werdet Ihr Euch damit auch Feinde schaffen; das tut jeder, der seine Meinung offen und ehrlich kundtut. ABER: Ihr werdet eben auch genau diejenigen Menschen ansprechen, die Ihr braucht!

Wenn Sie Beamter sind oder in einer Firma arbeiten, in der Sie nach Anzahl der Jahre Betriebszugehörigkeit bezahlt werden, sollten Sie sich überlegen mittelfristig den Job zu wechseln oder eine lukrative Nebenbeschäftigung aufzutun.”

Und hiermit kommen wir zum vierten und wichtigsten Teil der Formel, wenn Ihr wirklich viel, viel Geld verdienen wollt:

AM steht für die Anzahl der Menschen, denen Ihr Euren Nutzen gleichzeitig bringt.

Deswegen verdient ein Michael Schumacher oder ein Michael Jordan oder ein bekannter Buchautor so viel, viel mehr als andere. Weil Sie in Ihrem Bereich mehr Nutzen als andere (durch Spezialisierung) bringen und dies Milliarden Menschen auf dieser Erde gleichzeitig.

Daher sind Werbung und Public Relations so wichtig. Auch in eigener Sache. Deshalb ist es gut, ein großes Beziehungsnetzwerk aufzubauen etc.

Wie könnt Ihr dies auf Eure Tätigkeit, auf Eure Karriereplanung übertragen?

Ich wünsche Euch beim Umsetzen viel Ausdauer und Erfolg

Euer Falk Ruckruh

 

Buchtips, falls Ihr Euch näher mit diesem wichtigen Thema befassen wollt:

Für den Einstieg: 1. Der reichste Mann von Babylon

Viele praktische Tips in:

2. “Ihr Weg zur finanziellen Freiheit” von Bodo Schäfer

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Humor

Ein paar Reflexionen von Naturwissenschaftlern zur Vorweihnachtszeit

 

     GIBT ES DEN WEIHNACHTSMANN?

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     1) Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es

     gibt mehr als 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert

     werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich Insekten

     und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit

     fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

 

     2) Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER

     da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und

     Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 %

     der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro ;-) ).

     Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt

     das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus

     mindestens ein braves Kind lebt.

 

     3) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch

     die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was

     logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.

     Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit

     braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem

     Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen,

     die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle

     übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein

     wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß

     jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde

     verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber

     als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr

     1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung

     von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für

     das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß,

     plus Essen usw.

 

     Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro

     Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum

     Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der

     Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km

     pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km

     pro STUNDE.

 

     4) Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten

     Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein

     mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten

     ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den

     Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben

     wird.

 

     Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen.

     Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1)

     das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den

     Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht

     216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst

     noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals

     zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen

     Elizabeth.

 

     5) 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt

     einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere

     aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die

     Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch

     16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes.

     Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in

     Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand

     preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.

 

     Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel

     Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer

     Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung

     ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung

     nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines

     Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

 

     Damit kommen wir zu dem Schluß: WENN der Weihnachtsmann irgendwann

     einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.