Herzlich willkommen zur 18. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 09.01.2000

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bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an Ruckruh@t-online.de

mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Willkommen

3. Weitere Regeln für “gute Vorsätze”

4. Humor

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1. Erfolgszitate

Marschieren kann man befehlen, Weltrekorde nicht.

Man soll nie so viel zu tun haben, daß man keine Zeit mehr zum Nachdenken hat.” Jeffers

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2. Willkommen

Einen schönen Tag und eine erfolgreiche Woche für Euch alle.

Na, wie klappt es mit der Umsetzung – sind die Vorsätze noch aktuell oder lautet das Motto wieder “Business as usual”?

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist, gibt es von mir heute noch ein paar Anregungen zur Umsetzung von Zielen (also auch “guten Vorsätzen”).

Nicht das wir mit Mark Twain sagen müssen: “Nachdem wir unsere Ziele aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen”. ;-)

Euer Falk Ruckruh

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3. Weitere Regeln für Vorsätze (siehe RINs 17)

Zweite Regel für Vorsätze:

Zum Ziel hin, statt vom Unangenehmen weg!

Viele Menschen sind auf Grund ihrer Erziehung und ihrer Vorbilder “fluchtmotiviert”. Das heißt, sie wissen genau, was sie NICHT wollen. Hier spielt auch das “Vor-bild” Fernseher eine Rolle. Dort sagen die meisten Diskussionsteilnehmer, was sie nicht (mehr) wollen. Nach Lösungen gefragt, würden viele stumm bleiben.

Dies hat zwei Nachteile:

1. Je weiter man weg von seiner “Motivationsquelle” kommt, desto schwächer wird sie.

2. Irgendwann, wenn die Bedrohung (z.B. der finanzielle Ruin, der Umweltkollaps etc.) nicht mehr so stark ist, bleibt man dann in seiner Komfortzone stecken.

Bei der Zielmotivation ist es umgekehrt, je näher ich dem Ziel bin, desto mehr konzentrieren sich die Energien.

Ein Tip von Hans-Peter Zimmermann, um hier rauszukommen: Ein Blatt Papier in drei Spalten teilen und links aufschreiben “Das will ich nicht mehr...”, in der Mitte notieren “ Das will ich stattdessen ...”. Anschließend zu jedem Punkt auf der rechten Seite drei Maßnahmen aufschreiben, die Ihr ergreifen könnt, um diese Ziele noch schneller zu erreichen.

Alles klar? Also, nichts wie los!

 

Dritte Regel für Vorsätze:

Immer nur ein bis zwei Dinge auf einmal:

Weshalb ist der Umsetzungswirkungsgrad von Büchern oder Seminaren bei Euch oder in Eurer Firma oft so niedrig?

Stellt Euch alle Bücher und Seminare wie ein großes Buffet mit lauter Köstlichkeiten vor. Wenn Ihr nun alle diese Dinge auf einmal eßt, dann wird Euch schlecht.

Jede Veränderung ist für den Körper Streß, zuviel davon und er sorgt automatisch dafür, daß der alte Zustand wieder hergestellt wird? Wir wollen zuviel auf einmal, versuchen die natürlichen Regelkreisläufe auszuschalten und dies funktioniert nun mal nur kurze Zeit.

 

Wie sieht die Lösung aus?:

Ein indisches Sprichwort sagt: "Wie ißt man einen Elefanten? - Biß für Biß!"

Dies bedeutet, nehmt Euch vom nächsten Buch oder Seminar zwei (maximal 3) Dinge heraus, die Ihr sofort umsetzen wollt. Dinge, die am besten für Euch und Eure Situation passen. Dann setzt diese konsequent um. Gleichzeitig schreibt Ihr Euch in Euren Terminplaner (zum Beispiel in vier Wochen) “Seminarunterlagen XY noch einmal durchgehen” oder “Buch XY wieder überfliegen”. Im Laufe der vier Wochen sind die 2 Dinge in die Routine übergegangen und Ihr nehmt Euch wieder etwas vor.

Bonustip für Verkäufer (und auch alle anderen): Benutzt Hörbücher, diese kann man immer wieder beim Autofahren anhören, die Zeit wird besser genutzt und Staus regen Euch kaum noch auf. Außerdem wiederholt man eher ein Hörbuch als ein zweites Mal ein Buch zu lesen.

Bonustip für Firmenchefs und Führungskräfte: Im Laufe der Zeit waren sehr viele Mitarbeiter auf noch mehr Seminaren und die Unterlagen sind kurz darauf in den Schubladen verschwunden und nie wieder durchgelesen worden.

Nehmt doch einfach diese Unterlagen als Grundlage für die nächsten Meetings. Jeder soll 1-2 Dinge heraussuchen, die in Vergessenheit geraten sind, deren Umsetzung aber für die Firma nützlich wäre.

Es lassen sich so viele Seminarkosten sparen und Umsatz und Gewinn preiswerter erhöhen als mit vielen anderen Methoden. Was könnt Ihr mit den so gesparten Kosten machen? Nun für weitere Informationen und viele wertvolle Anregungen über Arbeits-, Lehr- und Lerntechniken und über Selbst- und Mitarbeitermotivation könnt ihr bei mir ein Seminar für Eure Firma buchen (größere Firmen mit entsprechenden Mitarbeitern auch ein “Train the Trainer” Seminar).

Wie – “Das ist Werbung”? Da bekommt ihr ständig kostenlose Tips und regt Euch über das bischen Werbung auf ;-) ...

 

Extraregel (für jede Veränderung):

Gewöhnt Euch ab, es jedem recht machen zu wollen. “Everybodies Darling is nobodies Darling”, wie die Engländer sagen.

Sobald Ihr über das Mittelmaß herauswachst, wird es auch Menschen geben, die nicht damit einverstanden sind! Menschen, die Euch klein halten wollen (leider noch viele Chefs, die sich lieber schwächere Mitarbeiter einstellen, als die Besten, die es gibt), es wird Neid geben und all die vielen kleinen menschlichen Schwächen. Damit leben zu lernen, ist einfach eine weitere Lebensaufgabe. Besonders wichtig ist hier Offenheit in der privaten Beziehung. Nur wenn man sich zu zweit weiterentwickelt und jeder dem Anderen zugesteht, sich ändern zu dürfen, gibt es keine Probleme.

Wann wollt Ihr Eure alten Seminarunterlagen mal wieder durchgehen?

Tut es einfach! Viel Spaß beim Umsetzen

 

Euer Falk Ruckruh

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4. Humor

Geradezu berühmt sind in England die Geschichten und Rededuelle, die sich Winston Churchill mit Lady Astor lieferte. Hier zwei Beispiele:

 

Lady Astor: Winston, wenn ich Ihre Frau wäre, würde ich Ihren Kaffee vergiften.

Churchill: Lady Astor, wenn ich Ihr Mann wäre, würde ich ihn trinken.

 

Oder es war bekannt, daß Churchill gerne einen Whisky über den Durst trank:

Lady Astor: Winston – sie benehmen sich unmöglich, sie sind ja total betrunken.

Churchill: Ich weiß, aber sie sind häßlich und ich bin morgen wieder nüchtern...

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"