Herzlich willkommen zur 25. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 26.02.2000

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt

bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an Ruckruh@t-online.de

mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Wie steigere ich meine Kreativität?

3. Humor

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1. Erfolgszitate

Jeder Grashalm hat seinen Engel, der sich über ihn beugt und flüstert: Wachse, Wachse!

Der Talmud

Was wir spielen, ist Leben. Louis Armstrong

Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind winzige Sachen, verglichen damit, was in uns liegt. Ralph Waldo Emerson

Die stärkste Muse von allen ist unser eigenes inneres Kind.

Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn man Erwachsen wird. Pablo Picasso

To live a creative life, we must lose our fear of being wrong. Joseph Chilton Pearce

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2. Wie steigere ich meine Kreativität?

Häufig werde ich gefragt, wie man seine Kreativität steigern kann?

Ich sage dann immer, es geht nicht darum, die Kreativität zu steigern, es geht darum, die verschüttete Kreativität wieder auszugraben. Sie ist unter lauter “vernünftigem Denken”, unter viel Kritik und unter ernster Verantwortung begraben.

Kreativität ist spontan, sie kommt, wenn wir uns trauen, bisherige Ansichten in Frage zu stellen, ins Gegenteil verkehren und völlig zusammenhanglose Dinge plötzlich kombinieren. In sofern gibt es einige Wege, seine Kreativität wieder hervorzubringen:

 

    1. Ideen sofort notieren

Ideen sind sehr vorsichtige und scheue Dinge. Wenn sie nicht sofort notiert werden, kommen sie häufig nicht wieder. Es lohnt sich, Ideen sofort zu notieren und sich einen eigenen Ideenhefter anzulegen. Viele Ideen kommen und können nicht sofort realisiert werden, da noch das Geld oder die Zeit fehlt etc. Wenn wir sie nicht aufschreiben, sind viele Ideen für immer verloren. Sammelt Eure Ideen und schaut immer mal wieder die Sammlung durch. Aus so einem Hefter können ganze Lebensaufgaben entstehen.

 

    2. Bessere Nutzung des Gehirns

Hier lohnt es sich, verschiedene Techniken wie Mindmapping von Tony Buzan oder Mindstorming anzuwenden. Allen diesen Techniken ist gemeinsam, daß sie die Arbeitsweise unseres Gehirns unterstützen (wir denken in Bildern und in Assoziationen und nicht in digitalen Listen), viel Raum für Assoziationen lassen und/oder uns zwingen, mehr und besser nachzudenken bzw. ausgetretene Bahnen zu verlassen.

 

    3. Grundsätzlich mehrere Antworten suchen

Wie sagte Roger von Oech so schön: “Der beste Weg zu einer guten Lösung ist der Zugang zu einer Fülle von Ideen. Nichts ist so gefährlich wie ein Lösungsweg, wenn er der Einzige ist.” Dieser Herr ist übrigens Gründer und Leiter eines der kreativsten “Think tanks”-Denkfabriken in den USA.

Erfolglose Menschen stellen nie Fragen. Die meisten Menschen, die im Berufsleben stecken und aktiv sind, stellen sich Fragen und suchen darauf eine Antwort.

Die besten und kreativsten Leute wissen, daß es immer mehrere Antworten gibt.

In der Schule ist es halt etwas ausgetrieben worden, da wir dort immer nur eine Antwort zu bringen brauchten und mußten und zwar diejenige, die der Lehrer wollte.

Sucht immer mehrere Antworten auf ein Problem und kombiniert dann die einzelnen Ansätze bzw. wählt die Beste aus. Durch den Zwang, mehrere Antworten zu produzieren, zwingen wir uns auch, alte Denkschemata zu verlassen.

 

    4. Permanente Erweiterung des Horizonts

Wenn ich mich immer mit den gleichen Menschen umgebe, die gleichen Themen lese und meine Hobbys schon seit Jahren ausübe, verbaue ich mir die Möglichkeit, Dinge aus anderen Blickwinkeln zu sehen.

Nun ist klar, daß meine Zeit knapp bemessen ist und ich nicht ständig stundenlang andere Themen bearbeiten kann. Hier hilft ein Gedanke von Vera F. Birkenbihl. Sie sagte: “Immer, wenn im Fernsehen Werbung kommt und sie sowieso “zappen”, bleiben sie bei einem Programm stehen, welches sie sonst nie anschauen würden. Zwingen sie sich, während der 2-3 Minuten Werbung dort aktiv hinzuhören. Dadurch werden sie permanent neue Themen kennenlernen.”

Ich habe es ausprobiert und bin schon oft bei dem “uninteressanten” Programm hängen geblieben, weil mich die Themen fasziniert haben, von denen ich vorher nicht einmal wußte, daß es sie gibt.

 

    5. Überwindung des “inneren Zensors”

Hier sind die eigentlichen Durchbrüche zu erzielen. Allerdings gibt es auch keinen “Fast food Weg” unsere Programme zu überwinden. Der schnelle Durchbruch zu einem kreativen Genie ist Illusion. Kreativität hat viel mit guter, vielseitiger Vorbereitung zu tun. Häufig scheitern wir daran, daß unser “innerer Zensor”, wie ich es nenne, sofort Einspruch erhebt und Dinge sagt wie:

Das hat es noch nie gegeben..., Wie willst ausgerechnet Du..., Das kostet zuviel..., Dazu hast Du eh keine Zeit..., Was soll der Nachbar (die Eltern etc.) dazu sagen.

Unsere Kreativität stammt aus unserem “Kind”. Dieses muß immer wieder gefüttert und genährt werden, wie ein richtiges Kind. Es muß erst wachsen. Allzu oft scheitern Menschen daran, daß sie ihre kreativen Ideen zu früh den falschen Leuten zeigen.

Außerdem hören wir oft auf diese oben erwähnte, kritische, innere Stimme.

Stoppt Euch zu erzählen “Es ist zu spät”

Stoppt darauf zu warten, bis Ihr genug Geld habt, ehe Ihr etwas macht, was Ihr wirklich lieben würdet

Stoppt, Euch zu fürchten, daß Eure Familie oder Freunde denken könnten, Ihr seid verrückt.

Stoppt, Euch zu erzählen, daß Träume nicht zählen – sie tun’s.

 

Eine erfolgreiche Woche

Euer Falk Ruckruh

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3. Humor

Treffen sich zwei Herren.

Meint der eine: “Du ich fahre nach Frankreich in den Urlaub.”

Der Zweite: Du? - Du kannst doch kein Wort Französisch!

Der Erste: Oh yes!

Was heißt hier oh yes, das ist doch Englisch!

Darauf wieder der Erste: Was – Englisch kann ich auch!

 

How We See Ourselves

This is from my great friend and resident humorist, Dolly Howard!

It's written toward women, but there's truth here for ALL of us!

(And for you youngsters with the hard bodies, who think you'll

live forever and that us oldsters are over the hill...read to

the bottom!  The best is yet to be!)

 

Age 8:  Looks at herself and sees Cinderella/Sleeping Beauty etc.

 

Age 15:  Looks at herself & sees Cinderella/Sleeping Beauty/Cheer-

leader or if she is PMS'ing: sees Fat/Pimples/UGLY ("Mom I can't

go to school looking like this!")

 

Age 20:  Looks at herself& sees "too fat/too thin,too short/too

tall, too straight/too curly" - but decides she's going anyway.

 

Age 30:  Looks at herself and sees "too fat/too thin, to short/too

tall, too straight/too curly" - but decides she doesn't have time

to fix it so she's going anyway.

 

Age 40:  Looks at herself and sees "too fat/too thin, too short/too

tall, too straight/too curly" - but says, "At least, I'm clean"

and goes anyway.

 

Age 50:  Looks at herself and sees "I am" and goes where ever she

wants to.

 

Age 60:  Looks at herself and reminds herself of all the people

who can't even see themselves in the mirror anymore.  Goes out and

conquers the world.

 

Age 70:  Looks at herself and sees wisdom, laughter and ability,

goes out and enjoys life.

 

Age 80:  Doesn't bother to look. Just puts on a red hat and goes

out to  participate in the world.

 

Age 90:  Can't see and doesn't worry about it!

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

Wir stehen gerne auch für Training, Coaching und Beratung zu Ihrer Verfügung. Wie wichtig sind Euch Eure Ziele? Kontakt: Ruckruh@t-online.de

 

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Der Autor dieses Artikels ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. E-mail:

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