Herzlich willkommen zur 26. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 06.03.2000

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bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an Ruckruh@t-online.de

mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. “Powertalk”

3. Humor

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1. Erfolgszitate

Erfolg ist zu 5% Inspiration und zu 95% Transpiration. Albert Einstein

Einige Menschen sehen Dinge wie sie sind und fragen, warum. Andere träumen Dinge, die niemals waren und fragen, warum nicht. George Bernard Shaw

Eltern können nur guten Rat geben und einen auf den richtigen Pfad setzen, aber die letztendliche Bildung des Charakters einer Person liegt in ihrer eigenen Hand. Anne Frank

Nimm Dein Leben in Deine eigenen Hände, und was passiert? Etwas Schreckliches:

Es gibt niemanden mehr zu beschuldigen. Erica Jong

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2. Powertalk

 

In meinen Trainings benutze ich sehr häufig das Konzept des “Powertalk”, ursprünglich entwickelt von George Walther. Es geht hier darum, im persönlichen Gespräch oder am Telefon, bereits so zu klingen, daß man die Dinge geregelt bekommt. Am besten gebe ich gleich einige Beispiele, wie Ihr in Zukunft besser drauf sein könnt, wie ihr produktiver sprechen und motivieren könnt. Zuerst die häufig benutzte, negative Variante und dann eine mögliche Alternative.

- Ich kann Ihnen das nicht vor Mittwoch zukommen lassen.

Ich kann Ihnen das bis (oder ab) Mittwoch zukommen lassen. (Das Gleiche gesagt, ganz anders geklungen)

- Möglicherweise im Laufe der Woche

Bis nächsten Mittwoch, sonst gebe ich Ihnen auf jeden Fall Zwischenbescheid.

- Da muß ich Sie weiterverbinden...

Ich verbinde Sie gerne sofort mit...

- Ich muß erst in der Abteilung nachfragen (Last)

Ich werde da gerne mal in der ... nachfragen (Freude)

- Ehrlich gesagt... oder Offen gesagt... (haben Sie bis jetzt gelogen?)

- Ich würde Ihnen nur ungern eine falsche Auskunft geben.

Ich möchte sicher gehen, Ihnen die richtige Auskunft zu geben

- Kann ich Sie einen Augenblick unterbrechen?

Haben Sie in dem Moment bereits!

- Kann ich Ihnen eine Frage stellen?

Haben Sie in diesem Moment bereits! Wenn die Frage wichtig genug ist, los.

Ich bin NUR die... (Telefonistin/Sekretärin etc.)

Ich bin die Telefonistin/Sekretärin und werde sie gerne mit ... verbinden, der/die Ihnen weiterhelfen kann.

Und die wohl häufigste Unsitte:

“Herr/Frau... ist nicht da.” - Es interessiert keinen Anrufer, daß er nicht da ist. Die nächste Frage kommt nach dieser Antwort sowieso, da kann ich auch gleich die richtige Antwort geben: wann er wieder zu sprechen ist oder ob man eine Nachricht hinterlassen soll oder ob jemand anders weiterhelfen kann, wie z.B.

Herr ... ist heute Nachmittag ab 4 Uhr wieder im Haus. Rufen Sie doch bitte dann noch einmal an oder soll ich eine Nachricht hinterlassen.

Statt Freunden, Kollegen und Kindern zu sagen, was sie nicht tun sollen, sagt ihnen statt dessen, was sie tun sollen. Die Motivation und Umsetzung wird ungleich größer sein.

Unser Gehirn denkt nun mal in Bildern und kann mit den Wörtern “nicht” und “kein” wenig anfangen – oder stellt Euch jetzt mal auf gar keinen Fall/NICHT einen blauen Elefanten mit einem Riesenlutscher im Maul vor!

 

Immer wieder machen mich Seminarteilnehmer darauf aufmerksam, wie schwer es am Anfang fällt, dieses Konzept durchzusetzen, da wir ständig andere “Vorbilder”/schlechte Beispiele hören und selbst jahrelanges Training mit unseren Standardformulierungen haben.

Nehmt Euch die Beispiele oben mal eine Woche vor, hängt sie übers Telefon und versucht etwas “Powertalk” zu benutzen – es lohnt sich. Am besten könnt Ihr hier zu zweit üben. Dann kann man sich gegenseitig auf die “Routineaussagen” aufmerksam machen.

Viel Spaß beim Umsetzen dieses Konzepts und noch jetzt viel Spaß beim Humor

Euer Falk Ruckruh

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3. Humor

Ein Mann geht an einem Strand spazieren und stolpert über eine alte Lampe. Er hebt sie auf und reibt an ihr... und schon kommt ein Geist heraus:

Der Geist sagt: “OK, OK; OK. Du hast mich aus der Lampe befreit, ... Das ist jetzt schon das vierte Mal in diesem Monat, daß mich einer befreit! Das wird mir langsam zu viel mit der ewigen Wünscherei! Also vergiß die Sache mit den drei Wünschen ... Du hast nur einen einzigen Wunsch frei!

Der Mann setzte sich und dachte eine Weile nach. Dann sagte er: “ Ich wollte schon immer einmal nach Hawaii, aber ich habe Flugangst und werde schnell seekrank. Könntest Du nicht eine Brücke nach Hawaii bauen, damit ich dort hinfahren kann?”

Der Geist lachte und antwortete: “Das ist doch unmöglich. Denk‘ doch einmal nur an den Aufwand! Wie könnten die Säulen bis auf den Boden des Pazifiks gebaut werden? Denk‘ an die Mengen von Stahl und Beton! – Nein, da mußt Du Dir etwas anderes ausdenken.”

Der Mann sah das ein und versuchte sich einen wirklich guten Wunsch auszudenken. Schließlich sagte er: “Ich habe die Frauen nie verstanden ... nie gewußt, was sie wollen, wenn sie “ach nichts!” sagen ... nie gewußt, wie man sie wirklich glücklich machen kann. Mein Wunsch ist also, die Frauen verstehen zu können!”

Der Geist schaute den Mann etwa eine Minute lang ruhig an. Dann erwiderte er mit gelassener Stimme: “Willst Du die Brücke zwei- oder vierspurig?”

 

Der Arzt ist nach der Untersuchung mit seinem Patienten sehr zufrieden und meint:

“Und mit dem Sex klappt es doch sicher auch gut.”

Antwortet der Patient: “Na so dreimal in der Woche geht es schon...”

Arzt: “Was? Bei Ihrer Konstitution müßte es aber dreimal am Tag gehen.”

Patient: ”Ich tu ja mein bestes, aber als katholischer Priester auf dem Land ist das nicht so einfach.”

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

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