Herzlich willkommen zur 4. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 5. März 1999

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt bekommen wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an  mit dem Betreff "Kündigung".

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Zitate

2. Willkommen

3. Lesetechniken

4. Welche Fragen kann ich mir bei mangelnder Energie stellen? Ursachen

5. Inhalte von Seminaren zu Projektmanagement

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1. Zitat

Für alle, die zur Zeit auch ihre Steuererklärungen machen müssen:

“The hardest thing in the world to understand is the income tax.” Albert Einstein

“Glück ist nichts weiter als die Fähigkeit, was immer jetzt geschieht, zu würdigen!”

 

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2. Willkommen

 

Viel Erfolg und willkommen zu unserem 4. Newsletter. Ich freue mich immer wieder, unsere neuen Abonnenten zu begrüßen.

 

Heute geht es einmal um die Themenbereiche “Schnellesetechniken” und, gerade jetzt, mitten in der Grippewelle (einige von uns hatte es mächtig erwischt), um Energie für mehr Lebensfreude und Leistungsfähigkeit und weniger Anfälligkeit für Krankheiten.

 

Bitte schreiben Sie mir Ihre Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Themen, die Sie besonders interessieren.

 

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3. Lesetechniken

 

Einer meiner Freunde hat bei uns in der Firma ein Seminar zu Schnellesetechniken gehalten. Die Erfahrungen möchte ich Ihnen nun weitergeben:

 

Schnelles Lesen setzt sich zusammen aus Maßnahmen und Techniken vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen!

 

Vor dem Lesen:

 

Hier ist jede Menge Zeit zu sparen

 

    1. Fragen Sie sich Was sind Ihre Ziele? Was will ich lernen, machen, behalten? Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?

    2. Entspannen Sie sich. Machen Sie ruhig Ihre Augen zu (auch zwischendurch zu empfehlen). Atmen Sie bewußt. Kurz stimmen Sie sich ein

    3. Schaffen Sie sich einen Überblick (Inhaltsverzeichnis, Stichwortregister, Einbandtexte, Vorwort, etc.)

    4. Mein Zeitspartip bei Zeitungen und Zeitschriften: Nachdem ich mir klar gemacht habe, was ich mit dem Lesen erreichen möchte, wähle ich die Artikel aus, die mich interessieren, reiße diese heraus und schmeiße den Rest weg. Wenn ich mich nicht daran halte, lese ich mindestens 3x soviel.

 

Während des Lesens:

Hier gibt es sehr viele verschiedene Methoden. Einige habe ich ausprobiert und beschreibe sie kurz.

 

Zuerst, hören Sie auf, das zu lesen, was Sie nicht brauchen!!!

Daher, zuerst schaffen Sie sich einen Überblick über die Artikel oder das Buch. Finden Sie heraus, wovon es handelt, bevor Sie etwas lesen. Dazu lesen Sie Titel, Überschriften, Fettgedrucktes, die ersten und letzten Abschnitte des Hauptteils, Inhaltsverzeichnis etc.

Achten Sie auf wiederkehrende, wichtige Begriffe,

 

    1. Technik - Rhythmische Durchsicht:

 

Über jede Zeile sanft gleiten, sprechen Sie nicht in Gedanken mit (Ihr Gehirn ist viel schneller im Auffassen), lesen Sie nicht Wort für Wort, vermeiden Sie subvokalisieren (Worte mit Lippen, Kehlkopf oder Gedanken nachzusprechen). Entspannen Sie Gesicht und Augen. Nicht die Worte festhalten, sondern Gedanken, Gefühle und Ideen suchen!

 

    2. Überfliegen und Eintauchen

Schnell durch große Textmengen gehen. Überfliegen Sie die Seiten und lassen Sie Ihrem Gehirn die Möglichkeit, auszuwählen, es findet die Worte, die wichtig sind. Natürlich nur, wenn Sie vorher Ihre Absichten und Ziele festgelegt haben. Dann springen Schlüsselbegriffe und wichtige Abschnitte ins Auge. Dort können Sie dann eintauchen und ausgewählte Absätze lesen.

 

    3. Skittering

Wird für ein schnelles und genaues Lesen von längeren Materialien verwendet, die informativ und lehrreich sind.

Zuerst wie immer Ziele festlegen, entspannen, Titel, Vorwort, erste Absätze lesen, jetzt die eigentliche Technik: den ersten Satz des Absatzes lesen, dann mit schnellen und unregelmäßigen Augenbewegungen von links nach rechts in Schlaufen zum Ende des Absatzes gehen, den letzten Satz lesen und dies bei jedem Absatz wiederholen. Letzte Seite und Zusammenfassung lesen, überprüfen und reflektieren.

 

    4. Für mich sehr effizient ist die Technik, bei der ich nur die obere Hälfte der Buchstaben beachte und auf der unteren Hälfte zur nächsten Zeile schwinge. Dabei konnte ich meine Lesegeschwindigkeit ca. verfünffachen.

Wenn Sie die Buchstaben betrachten, so ist die obere Hälfte weitaus wichtiger (in unserer Schrift), d.h., enthält mehr Informationen. Beispiel: hnrfmil  Wenn Sie die obere Hälfte abdecken, sehen Sie nur lauter kleine “Stempel”, decken Sie die untere Hälfte ab, erkennen Sie alle Buchstaben.

Der Trick besteht darin, auf der oberen Zeilenhälfte mit einem offenen Fokus schnell nach rechts zu schwingen und zu “lesen”. Dann “unten” wieder zurück. Es ist ein schnelles Hin- und Herschwingen der Augen.

 

    5. Photoreading 

Das Nonplusultra ist dann Photoreading von Paul R. Scheele. Diese Technik beherrsche ich (noch) nicht. Es ist in dem Sinne gar kein “richtiges” Lesen. Pro Seite braucht man dabei ca. 1 Sekunde. Man nimmt die Informationen praktisch direkt in sein Gehirn auf, ohne zu denken. Dazu ist es notwendig, sich richtig zu entspannen und gewisse Fokustechniken zu beherrschen. Ich denke es ist aber für fast jeden erlernbar (mit viel Zeit und gutem Willen).

Hier muß ich aber noch auf die einschlägigen Bücher verweisen (Scheele “Photoreading”).

 

Nach dem Lesen:

Fassen Sie das Aufgenommene in eigene Worte, schreiben Sie eine Zusammenfassung (so trainieren Sie auch Ihre “Schreibmuskeln”), sprechen Sie mit jemanden über den Inhalt, reflektieren Sie kritisch

 

Zusammenfassung:

Bei der heutigen Informationsflut ist es überaus wichtig, schnell große Mengen wichtiger Informationen aufzunehmen, Überblick zu bekommen, Inhalte zu verstehen und dabei entspannt zu bleiben.

Lernen Sie fortschrittliche Lesestrategien! Lernen Sie aktiv, effizient und schnell zu lesen. Schnellesetechniken erlauben es Ihnen, Ihr Lesepensum in kürzerer Zeit zu bewältigen, mit dem Verständnis, das Sie brauchen.

Ein wesentlicher Punkt dabei ist immer, die Funktionskapazität des Gehirns besser zu nutzen und sein Potential zu entwickeln. Überwinden Sie die blockierenden Methoden, die Sie in der Schule gelernt haben. Was glauben Sie, warum man früher in den Klöstern gehend gelesen hatte?

Und nicht vergessen, es ist auch schön, ein Gedicht oder einen Roman zu genießen und sich dafür Zeit zu lassen.

 

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4. Welche Fragen kann ich mir bei mangelnder Energie stellen? Ursachen

Atmung

Wie atmen Sie (Bauch- oder Brustatmung)? Wie tief? Wie oft atmen Sie bewußt tief ein?

 

Ein hervorragendes Mittel bei Streß und Verspannung! Einfach einen tiefen Atemzug nehmen und beim Ausatmen die Schultern fallen lassen. (Tip: Nach dem Ausatmen noch ein sssss zischen, damit die Lunge vollkommen leer wird. Dann wieder tief einatmen.)

 

Wie fühlen Sie sich nach Bewegung und Sport oder Spaziergängen? Wie oft lachen Sie?

Verbesserung: Atemübungen, Tai Chi, Yoga, Haltung ändern, Bewegung, Spaziergänge, etc.

 

Haltung

Wie sitzen Sie? Wie stehen Sie? Wie laufen Sie? Wie ist Ihre innere Haltung? Wie ist Ihre äußere Haltung? Wie halten Sie Ihren Kopf? Wie oft lächeln Sie?

Verbesserung: Tai Chi, Yoga, bewußt werden der eigenen Haltung und Korrektur

 

Ernährung

 

Was essen Sie? Was trinken Sie? Wie essen und trinken Sie? Wie oft essen und trinken Sie?

     

Verbesserung: Informationen über gesunde Ernährung nutzen

 

Meine Tips: Trinken nach dem Aufstehen und VOR dem Essen und regelmäßig.

Was passiert, wenn Sie während des Essens trinken (ein Gläschen Wein ist schon erlaubt - sage ich)?

Säuren und Basen werden durch Wasser verdünnt und damit schwächer (verdünnte Salzsäure können Sie sich schon über die Hände schütten, wenn Sie sofort mit Wasser spülen, passiert gar nichts, Bei konzentrierter Schwefelsäure nicht zu empfehlen) Nun, Ihre Magensäfte sollen ja die Nahrung auflösen und sind daher Säuren und Basen. Wenn Sie beim Essen trinken, erschweren Sie Ihrem Körper die Verdauung und dadurch wird viel Energie abgezogen. Wenn Sie etwas zum Trinken brauchen, um Ihr Essen runterzukriegen, essen Sie wahrscheinlich sowieso gerade etwas sehr Ungesundes oder sind noch satt und pflegen damit Ihre Fettpölsterchen ;-)

Kohlehydrat- und eiweißreiche Kost nicht zusammen essen: Für Kohlehydrate (Kartoffeln, Nudeln, Reis etc.) produziert der Magen saure, für Eiweiße basische Magensäfte. Wieder etwas Chemie: Säuren und Basen neutralisieren sich, Ergebnis siehe oben.

Egal, was die Werbung Ihnen weis machen will und Ihre Großeltern und Eltern schon “immer” gepredigt hatten und Sie wahrscheinlich auch Ihren Kindern wieder predigen ;-) , Milch und Milchprodukte sind weder besonders gesund, noch braucht der Mensch sie zum Leben. Warum, möchte ich hier nicht lange erläutern. Die beste Erklärung fand ich bisher in “Fit for Life” von den Diamonds. Ein Buch, das ich wirklich jedem empfehlen kann, der sich mit (seiner) Ernährung auseinandersetzen möchte. Aber

es muß auch schmecken! Wenn Sie ein Käsefan sind, bitte nicht auf trockenes Brot umsteigen. Für unsere Gesundheit ist Genuß und guter Geschmack ebenso wichtig. Wenn es Ihnen bei Naturmüsli den Magen umdreht, sollten Sie sich nicht zwingen. Ich selbst esse nach wie vor Joghurt, weil er mir einfach schmeckt.

Das Gleiche gilt natürlich generell. Sie sollen ja leben und sich nicht kasteien.

 

Bewegung

Treiben Sie Sport? Spazieren Sie? Wie oft ist Ihr Puls die Woche über 100 Schläge pro Minute?

Verbesserung: mindestens 3 mal pro Woche eine halbe Stunde Sport und Bewegung mit Puls über 100-120 pro Minute, bei Training auch mehr. Daran denken aerobe (Sauerstoffüberschuß) Bewegung!

 

Schlechtes oder falsches Denken (negative Programme)

Was denken Sie von sich? Was denken Sie von anderen? Wie finden Sie das Leben? Was erwarten Sie vom Leben? Wie gehen Sie an Probleme oder schwere Aufgaben heran? Was sind Ihre Ziele?

Verbesserung: Die Fragen wirklich beantworten, Ziele setzen, negative Programme löschen bzw. neutralisieren, weniger Fernsehen (Warum?)

 

Schlechte oder falsche interne Programme (Erziehung etc.)

Siehe “Schlechtes Denken”, Was motiviert Sie? Weshalb tun Sie das , was Sie

tun? Was sind Ihre Antreiber (aus der Transaktionsanalyse, Bsp.: Sei stark, Sei perfekt, Streng Dich an)? Was Ihre Einschärfungen (auch aus der TA, Bsp.: Fühle nicht! Häufig bei Frauen die Wut, oder Sei nicht)? Wie sieht Ihr Lebensplan aus?

Verbesserung: Ich empfehle vor allem die Beschäftigung mit  Transaktionsanalyse und NLP zur Erkennung seiner Programme etc., Außerdem suchen Sie sich gute Vorbilder. Lernen Sie wieder zu fragen und zu bitten.

 

Fehlende oder schlechte Vorbilder

Wer sind Ihre Vorbilder? Warum? Was möchten Sie gerne sein, was erreichen, wenn Sie vollkommen frei wären? Warum tun Sie es nicht? Was würden Sie machen, wenn Sie wüßten, daß Sie Erfolg damit haben werden? Haben Sie Vorbilder?

Verbesserung: Überprüfen bestehender Vorbilder, aktive Suche nach Vorbildern

 

Keine Ziele (Motivation)

Was ist Ihr Lebensziel? Was möchten Sie erreichen? Wo möchten Sie in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr, in zwei Jahren, in fünf Jahren, in 20 Jahren stehen? Wie motivieren Sie sich? Bewegen Sie sich lieber von etwas weg oder auf etwas zu (Vermeidungsstrategie oder Suche nach Möglichkeiten)? Wie merken Sie, daß Sie Ihr Ziel erreicht haben?

Verbesserung: Beantworten Sie die Fragen, setzen Sie sich Ziele und überprüfen Sie diese mit Ihren Werten, prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Ihre Ziele noch für Sie wünschenswert sind, genießen Sie aber auch den Weg dorthin

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5. Über uns Inhalte von Seminaren zu Projektmanagement

 

Projektmanagement - Seminarziele

Die Teilnehmer haben die grundlegenden Konzepte und Methoden des Projektmanagements kennengelernt und verstehen sie.  Sie haben erste Erfahrungen in der Anwendung an Beispielen aus der Praxis im Seminarverlauf gesammelt.

Projektmanagement - Seminarthemen

Projekt und Projektmanagement - Was ist das eigentlich?

Begriffsklärungen, Kompetenzen im Projekt: fachlich, methodisch, sozial, strategisch

Definition eines Projekts - Was gehört dazu?

Fachliche Anforderungen, Ziele, Ergebnisse, Rahmenbedingungen, Auftragsklärung, das magische Viereck, Erfolgsfaktoren und der Umgang mit Risiken

Die Infrastruktur - Was ist zu planen?

Projektablauforganisation, Planungs- und Steuerungsverfahren, Kommunikation und Abstimmverfahren, Dokumentation

Das Umfeld des Projekts - Wer ist beteiligt?

Projektaufbauorganisation, Projektstart: Kick-Off, Team, Motivation und Führung

Die Planung des Ablaufs - Wie plane ich?

Aktivitäten Zeit Ressourcen, Qualitätsplanung, Optimierung der Pläne

Die Steuerung des Projekts - Wie gehe ich mit Änderungen um?

Überwachung und Fortschreibung, Status ermitteln und analysieren, Transparenz im Projekt

Projektabschluß - Wie war's und wie geht's weiter?

Aus den Erfahrungen lernen, Erfolg sichtbar machen

 

Seminar » Techniken des Projekt-Managements «

Zielgruppe

 

Projektleiter und angehende Projektleiter mit Erfahrung in Projektarbeit.

Zielsetzungen

Die Teilnehmer haben

    - ein gemeinsames Verständnis von Projektarbeit.

    - die wesentlichen Vorgehensweisen und Techniken des Projekt-Managements kennengelernt,

    - Verstehen die Zusammenhänge zwischen diesen,

    - ihre Anwendung an konkreten Beispielen (möglichst) aus der eigenen Praxis erprobt.

Inhalte

Die im folgenden aufgelisteten Themen werden z.T. in Abhängigkeit von den aktuellen Arbeitsproblemen der Teilnehmer im Bereich Projektmanagement und ihren Wünschen situativ vertieft:

 

 Begriffsklärung »Projekt«       Projekt-Planung

 Überblick Projekt-Management  - Wesentliche Meilensteine

 Projekt-Definition  - Projektstruktur-Plan

 - Projekt-Ziele   - Netzplan und kritischer Pfad

 - Am Projekt Beteiligte  - Aufwands-Schätzungen

 - Ergebnisse des Projektes  - Balken-Pläne

 - Kriterien für Erfolg und Qualität  - weitere Pläne

 Risiko-Analyse   Projekt-Steuerung

 Projekt-Infrastruktur  Kommunikation im Projekt

 Projektaufbau-Organisation  Projekt-Auftrag

    Projekt-Start und -Bilanz

Ein wesentlicher Aspekt dieses Seminars ist die intensive Orientierung an konkreten Beispielen, die möglichst aus der praktischen Arbeit der Teilnehmer stammen sollten, anhand derer die vorgestellten Vorgehensweisen und Verfahren erprobt werden.

Die Arbeit an den konkreten Beispielen erfolgt in kleinen Arbeitsgruppen, um eine intensive Anwendung der vorgestellten Methoden zu erlauben.

Dauer

3 Tage

Teilnehmerzahl

12 PersonenInteresse?: Ruckruh@t-online.de