Herzlich willkommen zur 45. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 04.10.2001

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt

bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an

mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=Kündigung Danke!

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Visionen und Ziele

3. Humor

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1. Erfolgszitate

 

Ein Ziel ist ein Wunsch mit einem genauen Plan und einem Zeitpunkt.

Der beste Weg, um Deine Zukunft vorherzusagen ist der, sie selbst zu kreieren.

Wenn Sie es träumen können, können Sie es tun. Walt Disney

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2. Visionen und Ziele

 

Herzlich Willkommen zu einem weiteren RIN aus der Serie "7 große Helfer für bessere Resultate". Der letzte Beitrag "Schriftlich denken, planen und arbeiten" gilt umso mehr für unser heutiges Thema "Visionen und Ziele".

Über die Wichtigkeit von Zielen und die Herausbildung einer Vision muß wohl nicht mehr viel gesagt werden. Bereits uralte Zitate zeigen dies auf. Gerne könnt Ihr natürlich in den alten RINs nachlesen (siehe unten), denn - "Motivation ist wie Waschen - deshalb empfehlen wir sie täglich" Zig Ziglar

Noch einmal die wichtigsten Schritte zur Zielerreichung:

Schreibt Euer Ziel auf. Es muß Euer eigenes Ziel sein, nicht eines für jemand anderen und auch nicht eines, das ein anderer für Euch setzt.

Ihr müßt überzeugt sein, dieses Ziel zu erreichen. Der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen. Teilt die Ziele deshalb in kleine, machbare Schritte ein. Die Erreichung dieser Teilziele erhöht Euer Selbstvertrauen und diese Teilerfolge lassen Euch durchhalten. Ein indisches Sprichwort lautet: “Wie ißt man einen Elefanten? Die Antwort: Biß für Biß!” ;-)

Noch einmal, schreibt Eure Ziele auf! Ein Ziel, das nicht schriftlich notiert ist, ist kein Ziel.

Eine Analyse des Ist-Zustandes (auch schriftlich!) hilft, sich realistische Ziele zu setzen.

Schreibt für jedes Ziel mindestens 20 Gründe auf, weshalb Ihr es erreichen müßt. Dies setzt ungeahnte Energien frei, denn Ihr müßt ein starkes, brennendes Verlangen haben, dieses Ziel zu erreichen. Formuliert Eure Ziele so präzise wie möglich. Formuliert sie positiv!

Setzt Euch einen Zeitpunkt für die Erreichung Eures Ziels und auch für die Teilziele.

Außerdem ermittelt die Hindernisse, die bestehen. Was ist das größte Hindernis? Im Coaching und auch bei mir selbst immer wieder feststellbar – zu 90% ist die Person selbst (Denkmuster, Routinen, Programme, Verhaltensweisen) der Hauptgrund für das Nichterreichen von Zielen und nur 10% sind äußere Gründe. Die Person selbst findet allerdings immer mindestens zu 90% externe Gründe und höchstens 10% bei sich selbst, dies ist menschlich und auch OK. Deshalb brauchen wir ja auch Freunde, Coaches, ein Netzwerk, Braintrustpartner etc.

Wer kann Euch bei der Zielerreichung helfen? Wen müßt Ihr kennenlernen?

Und erstellt einen Plan mit einer Liste von Aktivitäten, die nach Zeit und Wichtigkeit sortiert sind.

Mehr Überlegungen zur Zielsetzung und -findung findet Ihr in folgenden RINs:

http://www.ruckruh.de/te/RINs32/rins32.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs21/rins21.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs11/rins11.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs16/rins16.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs17/rins17.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs18/rins18.html

http://www.ruckruh.de/te/RINs31/rins31.html

 

Und weil es für die Umsetzung so wichtig ist, hier direkt noch einmal eine kurze Wiederholung von Kerngedanken aus einem der früheren Newsletter.

Jetzt habt Ihr schriftliche, klar formulierte Ziele - Was nun?

“Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht richtig nutzen.”, sagte bereits Seneca vor über 2000 Jahren.

Die Meisten von Euch kennen sicher die vielen Beispiele von Studien, bei denen die 3 % der Bevölkerung oder Studenten mit schriftlichen, klar formulierten Zielen 20 Jahre später das gleiche Vermögen haben, wie die anderen 97 % zusammengenommen, und auch insgesamt viel erfolgreicher und glücklicher sind.

Auf vielen “Lebensplan und Erfolgsseminaren” werden diese Beispiele erzählt und es ist unbestritten, daß es richtig und notwendig ist, sich klare Ziele zu setzen.

Wie kommt es dann, daß immer nur ein geringer Prozentsatz an Personen nach solchen Seminaren dann auch wirklich durchstartet und große Erfolge verzeichnet? Schließlich haben sich alle Teilnehmer klare, schriftliche Ziele gesetzt?

Nun, was die 3 % aus den Studien und diese Erfolgreichen nach den Seminaren automatisch und unbewußt richtig machen, ist der notwendige zweite Teil der Erfolgsformel, nach der Erstellung der Ziele und Pläne.

Die zentrale Frage, die Ihr Euch beantworten müßt und dies täglich, lautet:

In welchem Umfang gelingt es mir, alle meine täglichen Aktivitäten an meinen Zielen und Plänen auszurichten?!!!”

Viele Zieleplanungen landen nach den Seminaren in der Schublade oder verstauben im Regal. Im Alltag gehen viele Pläne unter oder es wird nur alle paar Monate Bilanz gezogen. Habt Eure Ziele täglich vor Augen und richtet Euer Handeln nach ihnen aus. Das heißt nicht, daß Ihr z.B. nicht mehr Fernsehen solltet etc. Ihr könnt vieles weiter machen, müßt Euch aber immer im klaren sein, der Grad Eures Erfolges hängt alleine vom Umfang der Ausrichtung Eurer Aktivitäten ab (Stichworte: Kräftekonzentration, Laserprinzip).

Man sagt nicht umsonst von vielen bekannten Menschen: “Sie arbeiten Tag und Nacht an der Verwirklichung Ihrer Ziele.” Das heißt nicht, diese Personen haben keinen Spaß – im Gegenteil. Aber um das obige Beispiel aufzugreifen, sie suchen sich sogar Fernsehsendungen bewußt heraus und sehen nur solche, die Sie weiterbringen. Dies kann natürlich auch eine Sendung mit reinem Erholungswert sein, denn dieser Ausgleich ist auch wichtig.

Wenn Euch dieses Prinzip klar ist, kommt ins Handeln, setzt Euch klare, schriftliche Ziele (wenn Ihr es noch nicht gemacht habt) für alle Euch wichtigen Lebensbereiche, führt Euch diese täglich vor Augen (z.B. durch eine Zielcollage oder tägliche Visualisierungen) und richtet alle Eure Aktivitäten täglich mehr und besser für diese Ziele und Pläne aus. Ihr werdet selbst Eure Routinen effektiver durchführen und/oder abändern. Manche Programme werden aufgegeben oder durch Neue, Bessere ersetzt werden. Bei der Umsetzung wünsche ich Euch allen Erfolg, den Ihr anstrebt.

 

Und zum Schluß, beschließt, niemals aufzugeben! Walt Disney war zweimal bankrott und fragte danach bei 360 Banken an, bevor er eine fand, die bereit war, Disneyland zu finanzieren. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Euer Falk Ruckruh

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3. Humor

 

Allgemein vermeide ich religiös basierten Humor, da eine Menge davon mir nicht so witzig vorkommt und zweitens, weil einige Leute es schaffen, selbst die lustigen Dinge als einen Angriff auf sich zu werten. Aber dieser brachte mich zum Lachen, also hier kommt es:

 

Aufgegabelt auf der Homepage von Vera F. Birkenbihl www.birkenbihlinsider.de - auch eine Seite, auf der Ihr viele Anregungen zur Persönlichkeitsentwicklung bekommt

Der Hintergrund zu folgendem Text:

 

Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer

Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, daß

Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie nach

Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.

 

Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im

Internet verbreitet wurde.

 

Liebe Dr. Laura

Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze

Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und

versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn

etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen,

erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt

wird, daß es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.

 

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige

der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

 

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies

für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind

meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich

sie niederstrecken?

 

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus

21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener

Preis für sie?

 

c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im

Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem

ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten

Frauen reagieren darauf pikiert.

 

d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als

auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer

meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf

Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

 

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt

deutlich fest, daß er getötet werden muß. Allerdings: Bin ich moralisch

verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

 

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie

Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres

Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das

klarstellen?

 

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern

darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben,

daß ich Lesebrillen trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier

ein wenig Spielraum?

 

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und

Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig

durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

 

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweines

mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei

Handschuhe anziehe?

 

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei

verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus

trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind

Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich

notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf

zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn

wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch

mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

 

Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher

bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank

nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort ewig und

unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

Jake

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

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