Herzlich willkommen zur 46. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 21.10.2001

 

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Inhaltsverzeichnis:

1. Erfolgszitate

2. Systeme schaffen, Systematik im Arbeiten

3. Humor

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1. Erfolgszitate

Haben Sie schon mal von einer beherzten, begeisterten und energischen Einheit mit 3729 Mitarbeitern gehört? Oder mit 729? Ich nicht. Denken Sie mal darüber nach. Tom Peters

Wenn es unpersönlich wird, dann ist es an der Zeit, ein Unternehmen aufzuteilen. Richard Branson

Tun Sie so, als würden Sie in einem halben Jahr das Unternehmen verlassen - ohne Nachfolger. Oren Harari

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2. Systeme schaffen, Systematik im Arbeiten

 

Ein häufig nicht beachtetes Erfolgsgesetz. Weshalb ist McDonalds so erfolgreich, obwohl sicher jeder von Euch einen besseren Hamburger zubereiten kann? Nun, McDonalds hat ein System geschaffen, in dem es überall auf der Welt gelingt, mit den niedrigst qualifizierten Arbeitskräften, jeden Tag, jede Minute die gleichen Resultate zu erzielen. Oder nehmen wir Siemens. Auf vielen Gebieten des Wettbewerbs einer der teuersten Anbieter mit den höchsten Löhnen für seine Angestellten. Trotzdem wächst der Konzern und ist führend. Es gibt auch viele Erfolgssysteme in hunderten von Büchern. Die Herausforderung und Schwierigkeit ist die, eines davon für sich anzupassen (siehe Helfer 1 - Optionen) und dann systematisch danach zu leben und umzusetzen.

Es ist ein weit verbreiteter Trugschluß, daß man immer Höchstleistungen bringen muß, daß man nur durch Spitzenleistungen erfolgreich wird. Dann hätte Apple nie den "Kampf" der Betriebssysteme mit Microsoft verloren.

Erstens kann kein Mensch immer nur Höchstleistungen erbringen, sondern höchstens ein paar Jahre und zweitens wollen die Kunden viel lieber vorhersagbare, auf hohem Niveau stattfindende Leistungen, als ab und an den großen Wurf und dann wieder gar nichts. Die Betonung liegt auf "vorhersagbare".

Habt Ihr einen Vertrieb oder ein Vertriebssystem? Was ist der Unterschied?

Wenn Ihr einen Vertrieb habt, dann seid Ihr abhängig von einzelnen Leuten, deren Arbeitslaune, Tagesverfassung oder Ihr seid abhängig von sich selbst, Eurem höchsten Einsatz etc. Wenn einer Eurer Vertriebsleute kündigt, habt Ihr ein Problem. Ihr müßt neue Leute mühsam einarbeiten, motivieren etc. Wenn es mal nicht so läuft, müßt Ihr viele Dinge ausprobieren, um herauszukriegen, wieso nicht und noch einmal, um herauszufinden, was funktioniert.

Bei einem Vertriebssystem macht es Euch nur wenig aus, wenn jemand kündigt. Ihr wißt wo und wie Ihr neue Mitarbeiter findet, testet und einstellt. Es gibt Routinen für die Einstellung, für die Einarbeitung, der "Neue" bekommt einen Hefter mit allen Informationen etc., es gibt Routinen für die permanente Weiterbildung, für die Kontrolle. Ihr habt umfangreiche Beispiele erfolgreicher Akquise und "Verkaufsstories" für Euren Vertrieb. Selbstlern-, Planungs-, Umsetzungs- und Organisationstools sind vorhanden. Eurem neuen Mitarbeiter wird gezeigt, was, wie und warum es funktioniert, denn Ihr wißt was und auch warum es funktioniert. Ihr kennt die genauen Zahlen - Anzahl der Anrufe, um einen Termin zu bekommen, Anzahl der Termine für einen Auftrag. Durch dieses Benchmarking könnt Ihr sofort Gegenmaßnahmen ergreifen oder/und Eure Weiterbildung ausbauen, wenn es mal nicht so läuft.

Bei einem System könnt Ihr viele Dinge vorhersagen. Ihr oder ein neuer Mitarbeiter braucht nicht das Rad jedesmal neu erfinden. Ihr habt Routinen installiert. Und Ihr habt alles schriftlich festgehalten - Daten über die Kunden, Abläufe von Arbeitsprozessen (Beispiel: Wer macht was, wann, wie, mit wem, warum, in welcher Reihenfolge und wer kontrolliert für die Vorbereitung jedes Jahr auf die Messe XY? - Neue Mitarbeiter können sich nahtlos einfügen), wie läuft das Controlling und vieles mehr.

Wenn Ihr ein System besitzt, habt Ihr sowohl strategische Ziele (siehe Helfer Nummer 4 - Visionen und Ziele) als auch viele einzelne Strategien - wie und warum Ihr etwas tut.

Ohne System wißt Ihr nur "was Ihr tut" - die Taktik. Mit System habt Ihr eine Strategie, wie Ihr Eure gesamte Firma (oder sich selbst) organisiert, wie Ihr managt, wie Ihr Leute findet, ausbildet und fördert. Ihr habt eine Strategie, wie und mit welchen Mitteln Ihr Marketing betreibt und vieles mehr.

Alle großen, erfolgreichen Firmen und Einzelpersonen sind groß und erfolgreich geworden, weil sie Systeme geschaffen haben. Dadurch können sie mit normalen Menschen außergewöhnlich gute Leistungen erbringen. Und darum geht es! Mit normalen Menschen sicherzustellen, daß gleichbleibend, hohe Leistungen bei hoher Innovationsrate erbracht werden. Dies geht nur durch systematisches Arbeiten und arbeiten mit System.

Ihr könnt das auch schaffen! Statt sich jedes Jahr neu zu fragen und zu grübeln "Wie habe ich das doch damals bei dem Kunden gemacht? oder "Hoffentlich habe ich in der Vorbereitung nichts vergessen?", schreibt einfach auf, was Ihr wie tut, ordnet es sauber nach Kategorien ab und wenn die gleiche Aufgabe wieder ansteht, nehmt Ihr Eure Aufzeichnungen. Dies ist natürlich nur ein erster Schritt. Die Welt steht nicht still. Natürlich müssen wir ständig auch Dinge verändern und Innovationen einführen. Doch kann ich den Erfolg solcher Maßnahmen schneller ermitteln bzw. weiter verändern, wenn ich ein System, z.B. ein gutes Rechnungswesen habe.

 

Und noch ein Tipp zum Schluß. Auch wenn Ihr Euer eigenes System schaffen müßt, braucht Ihr doch nicht alles selbst neu erfinden, sondern vieles nur auf Euch anzupassen (siehe auch Helfer 1 - Denken und Handeln in Optionen / Variationen - RIN 42).

So haben wir zu den Themen Verhalten am Telefon, Vertrieb, Marketing, Außen- und Innendienst und Unternehmensplanung hunderte Selbstlernmedien, Umsetzungs-, Planungs- und Arbeitstools entwickelt und erprobt. Sprecht mich hierzu gerne an.

 

Eine angenehme Herbstwoche

Euer Falk Ruckruh

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3. Humor

Aus aktuellem Anlaß (- ich kämpfe mal wieder mit dem Betriebssystem auf meinem Rechner, ich hoffe ich gewinne ;-) ):

 

Ist Windows ein Virus??

Nein , Windows ist kein Virus!

Denn Viren verhalten sich so:

- Sie replizieren sich schnell. Okay, Windows macht das.

- Viren verbrauchen wertvolle Systemressourcen und verlangsamen

so das System. Okay, Windows macht das.

- Viren verwandeln von Zeit zu Zeit die Festplatte in Müll. Okay,

Windows macht das auch.

- Viren gelangen normalerweise versteckt zwischen nützlichen

Programmen auf das System, ohne daß sie vom User bemerkt

werden. Okay, Okay.... Windows macht das auch.

- Viren machen hin und wieder dem User weiß, daß sein System zu

langsam ist, und der User kauft daraufhin neue Hardware. Ja, ja... Ich

weiß Windows macht das auch.

 

Bis jetzt sieht es so aus, als ob Windows ein Virus wäre. Aber es

bestehen doch fundamentale Unterschiede:

- Viren werden von ihren Autoren gut gepflegt, sie laufen auf fast allen

Systemen, ihr Programmcode ist schnell, kompakt und effizient und

sie tendieren dazu, hochentwickelter zu werden,

 

ALSO, WINDOWS IST KEIN VIRUS!!! ;-))

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

Wir stehen gerne auch für Training, Coaching und Beratung zu Ihrer Verfügung. Wie wichtig sind Euch Eure Ziele? http://www.betz-team.de und http://www.ruckruh.de; Kontakt: mailto:Ruckruh@t-online.de

 

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Der Autor dieses Artikels ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. Email:

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