Herzlich willkommen zur 47. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 14.11.2001

 

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Inhaltsverzeichnis:

 

1. Erfolgszitate

2. Sechster Helfer für bessere Resultate: Sehr gutes persönliches Zeit-, Stimmungs- und Selbstmanagement

3. Ein bischen Eigenwerbung

4. Humor "Rotkäppchen von Beamten erzählt"

 

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    1. Erfolgszitate

 

Worte formen Gedanken, Gedanken formen Realitäten, und Realitäten werden Leben. Es ist wichtig, welche Worte wir benutzen.

 

Das Dasein des Weisen wird nur in nebensächlichen Dingen vom Zufall gestört, denn die wichtigen, wirklich bedeutenden Dinge hat seine Überlegung im voraus geregelt, hält sie auch im Laufe der Zeit in Ordnung und wird sie immer in Ordnung halten. Epikur

 

Wer die Zeit verklagen will, daß so zeitig sie verraucht, der verklage sich nur selbst, daß er sie nicht zeitig braucht. Logau

 

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2. Sechster Helfer für bessere Resultate: Sehr gutes persönliches Zeit-, Stimmungs- und Selbstmanagement

 

 

Wir alle haben nur 24 Stunden pro Tag. Aber Ihr wißt auch aus vielen eigenen Beispielen, daß manche Menschen in der gleichen Zeit das Doppelte und Dreifache schaffen. Oder manche Menschen haben den ganzen Tag ein Lächeln auf den Lippen und sind sogenannte "Frohnaturen". Beobachtet solche Menschen und fragt sie ruhig, wie sie dies machen.

In den folgenden Zeilen ein paar Techniken, die ich in meiner täglichen Arbeit nutze.

Die "Körperarbeit" wird von Firmen noch vollkommen vernachlässigt. Verändert bewußt Eure Mimik (zu einem Lächeln), Eure Gestik (zu großen Bewegungen) sowie Eure Haltung (zu aufrechter, offener und lockerer Haltung).Bezieht auch Eure Stimme in die Veränderungen ein (Stimme und Stimmung kommen nicht von ungefähr vom selben Wortstamm - sprecht ebenfalls lauter, wenn Ihr sonst eine leise Stimme habt, moduliert mehr) - das ganze ruhig als spielerischen Prozeß sehen. Atmet tiefer und bewußter ("schnauft" ab und an im Laufe des Tages mehrmals tief durch). Verändere ich bewußt einen dieser körperlichen Punkte, verändere ich meine Stimmung.

Nun denke ich im Alltagsstreß häufig nicht an z.B. meine Atmung. Hier hilft die "Post-it-Technik" - damit meine ich das Markieren mit den kleinen Klebezetteln von interessanten Stellen in Büchern und Zeitschriften beim Lesen, aber auch die kleinen Gedankenstützen überall, die mich an positive Vorsätze erinnern. Super, um immer wieder angestoßen zu werden. Am PC könnt Ihr z.B. einen Zettel heften mit einem Smiley und den Wörtern Atmung und Haltung.

Dadurch werdet Ihr mehrmals am Tag erinnert, Euch doch einmal zu strecken, die Mundwinkel etwas nach oben zu ziehen und tiefer zu atmen.

Eine weitere gute Technik ist, sich mit einem Timer Zeitlimits zu setzen. Unser innerer Schweinehund bellt und beißt gerne, wenn eine große Arbeit ansteht. Daher schieben die meisten von uns, solche Arbeiten vor sich her. Hier stellen wir uns nun einen Timer auf nur wenige Minuten bis zu einer Stunde und fangen mit der Arbeit an. Klingelt es, hören wir sofort damit auf. Dadurch schaffen wir Regelmäßigkeit und vollenden nicht nur die angenehmen Dinge, sondern auch die notwendigen.

Außerdem fördert es, systematisch zu arbeiten, denn besser jeden Tag 10 Minuten als einmal die Woche 1 Stunde. Dies ist enorm wichtig fürs Durchhalten.

In diesem Zusammenhang steht auch die Forderung, sich Routinen zu schaffen im Tagesablauf (siehe Helfer 5). Alle eingespielten Prozesse kosten weniger Energie und laufen fast automatisch ab.

Für effektives Selbstmanagement wichtig ist auch die "72-Stunden-Regel", die besagt: Wenn wir uns etwas vornehmen, müssen wir innerhalb der ersten 72 Stunden den ersten Schritt unternehmen, sonst sind die Chancen 1:100 gegen uns, daß wir es überhaupt tun. Die Mißachtung dieser Regel ist einer der Hauptgründe für das Scheitern guter Vorsätze.

Klare Ziele und Pläne für das Leben fördern auch die Erreichung meiner Wünsche. Hierbei gilt das Prinzip der Schriftlichkeit - nur was schwarz auf weiß dasteht ist wirklich ein Ziel und ein Plan.

Eine der wichtigsten Stories wohl aller Zeitmanagementtrainer ist die "Geschichte mit den Steinen"

 

Eine amerikanische Trainerin kommt in ihre Seminare mit einem großen Glasgefäß, stellt dieses auf den Tisch, gibt faustgroße Steine hinein und fragt die Teilnehmer: "Ist das Gefäß jetzt voll?" Daraufhin die Antwort "Ja" Die Trainerin nimmt Kieselsteine und läßt diese in die Zwischenräume fallen. "Ist das Gefäß jetzt voll?" Wieder ertönt ein "Ja". Sie nimmt feinen Sand und dieser rieselt wieder zwischen die anderen Steine und es geht noch eine Menge hinein. Danach fragt sie nach der Moral von der Geschichte.

Nun, das Gleiche ist die Regel Nummer eins fürs Zeitmanagement - "put first things first" - lege wichtige, große Dinge zuerst hinein. Viele Menschen beginnen mit "Sand" - lauter Kleinigkeiten und wundern sich, daß sie so wenig am Tag schaffen. Effektives Zeitmanagement bedeutet, zuerst die großen Brocken zu planen, zuerst die wichtigen Dinge zu erledigen und die vielen kleinen, zugegeben manchmal dringenden Dinge, rundherum in den Tagesablauf einzubauen.

 

Sorgt auch für Ausgeglichenheit aller Lebensbereiche. Hier gibt es viele Autoren und Modelle. Für mich habe ich folgende wichtigen Lebensbereiche unterteilt: Beruf, Finanzen, Selbstvertrauen, private Beziehungen, Lernen/Glaube, Hobbies, Gesundheit/Sport.

Bei allen beruflichen Plänen gilt es, immer einen Zeitpuffer von mindestens 40% einzuplanen. All die Kleinigkeiten, wie Anrufe, Briefe, Werbepost fordern ihren Tribut und es ist frustrierend, nie seine selbst zu hoch gesteckten Tagespläne zu erreichen.

Deshalb sollte bei der Zieleplanung die kleinste Zeiteinheit die Woche sein. 4-5 mal in der Woche joggen zu gehen, ist sicher machbar. Wenn ich mir aber vornehme, täglich zu laufen, kommen garantiert Tage, an denen ich die Zeit nicht aufbringen kann und man fühlt sich schlecht. Deshalb nie sagen "ich möchte täglich...", sondern "ich möchte pro Woche soundsoviel...". Das ich dann auch mit Tagesplänen arbeite ist klar.

 

Und - so wichtig Visionen, Lebensziele etc. für die Selbstmotivation sind, so sollten wir bei aller Betonung auf diese Punkte nicht die vielen Kleinigkeiten vergessen, die den Weg dahin angenehm machen. Es sind häufig die kleinen Genüsse und Freuden des Lebens, welche uns vorübergehende Strapazen und Streß vergessen lassen. Über diese Punkte, welche den Erfolg schließlich zu einem bedeutenden Teil mit ermöglichen, sollen die folgenden Zeilen handeln.

Seht die Aufzählung als Buffet und nehmt Euch täglich ein kleines, passendes Menü davon heraus. Es geht darum, im Streß des Alltags nicht die Balance zu verlieren. Tut Euch, Eurem Partner und den Kindern immer wieder etwas Gutes, dann fallen Euch auch die richtig großen Vorhaben leichter.

Und jetzt eine Auswahl an Motivierungstools, zum Kombinieren, Ergänzen und Phantasieanregen gleichermaßen geeignet:

Die wohl wirksamste, aber in unserem Kulturkreis am meisten vernachlässigte Methode, ist der Einsatz von Musik. Musik geht direkt unter die Haut, wirkt auf das Unbewußte.

Mein Tipp: Nehmt Euch sich einmal drei Stunden Zeit und stellt Euch eine Kassette mit Euren Lieblingstiteln zusammen. Bereits das Stöbern in seinen eigenen CDs oder Platten macht mal wieder so richtig Spaß. Diese Musik auf dem Weg nach Hause oder zwischendurch angehört, wirkt wahre Wunder mit Eurer Stimmung. Übrigens - solch eine selbst aufgenommene Kassette oder CD kann eines der besten Geschenke für Eure bessere Hälfte sein - probiert es aus.

Auch ganz gut für die Motivation ist es, schöne Fotos von seinen Kindern oder Landschaftsaufnahmen zu betrachten. Wie kahl oder wie "geschmückt" ist das Büro?

Erholung (fast) wie im Urlaub? Eine sofortige, erfrischende Wirkung hat nämlich auch ein kurzer Spaziergang. Der Kreislauf wird angeregt und durch die anderen Eindrücke verblaßt der Streß. Während der Mittagspause 10 min Zeit für einen Spaziergang einplanen.

Eine weitere Möglichkeit, sich kurzfristig in eine gute Stimmung zu bringen, ist Singen, Pfeifen oder Summen. Probiert es ruhig mal im Auto aus - es muß ja keiner zuhören - bei mir würden dabei auch alle fluchtartig den Raum verlassen ;-).

Auch gut ist, ein schönes, erfüllendes Hobby wieder einmal zu pflegen.

 

Und nun noch eine Aufzählung/Anregung an vielen weiteren Möglichkeiten und Denkanstössen:

- tägliches Erfolgsjournal schreiben (Was war schön? Welche Erfolge? Was gelernt?)

- sich öfter wieder gegenseitig massieren

- tägliches Laufen

- ein Instrument lernen

- eine Sprache lernen (es gibt in der Zwischenzeit tolle Selbstlernkurse)

- Kochen lernen, je exotischer desto besser

- statt in den Fernseher in ein Aquarium schauen (aber falls Sie noch nie eines hatten: macht mehr Arbeit als mancher denkt, also Vorsicht bei Neuanschaffung)

- heiraten oder sich scheiden lassen (“kleiner” Scherz ;-), manchmal aber die beste Lösung)

- 'mal im Auto so richtig schreien

- schweigen, einfach mal eine halbe Stunde nichts tun, gerade für Workaholics sehr interessant, was da alles für Gedanken kommen

- sich für eine gute Sache engagieren

- einen Baum (Rosenstock etc.) pflanzen

- 'mal wieder mit Ihrer Frau/Ihrem Mann flirten

- eine Spielegruppe oder einen Erfolgsstammtisch gründen

- in einem Chor anfangen zu singen

- einen Tanzkurs buchen (wieder ein wunderbares Geschenk gerade für Frauen, Aufruf an die Männer!) und tanzen lernen

- im Garten arbeiten (kann auch der eines Freundes sein, der ist sicher dankbar)

- wieder einmal ein Museum/eine Ausstellung besuchen

- mit Malen anfangen

- die Wohnung umräumen

 

Was fällt Euch noch ein?

Es gibt unendlich viele gute Möglichkeiten, sich zu motivieren. Und damit Ihr noch ein bischen Stoff zum Nachdenken habt und als kleiner, wohlgemeinter Tritt zum Aufraffen noch ein Zitat aus der Werbung von Harley Davidson:

 

“Einen Beruf, Karriere.

Einen Wäschetrockner, eine Geschirrspülmaschine.

Zweimal wöchentlich Tennis.

Cholesterinarmes Essen und eine Lebensversicherung.

Festverzinsliche Wertpapiere.

Jedes Jahr 14 Tage Griechenland, natürlich Vollpension.

Eine viertürige Limousine mit 2 Airbags und einen Rentenanspruch.

Sahen so etwa Ihre Jugendträume aus?”

 

Es macht viel Spaß, seine Routinen und seine Komfortzone zu verlassen!

Kontakte zu Menschen, gute Freunde, Zeit mit der Familie und den eigenen Kindern sind langfristig und für ein erfülltes Leben wichtiger als alle Titel und Karriereleitern zusammen.

Das heißt nicht, auf Karriere zu verzichten, plant aber diese Zeit von vornherein mit ein (großer Stein – Zuerst!)

Und zum Schluß: bei allen großen Zielen und echten Veränderungsprozessen gelten folgende Faustregeln:

- langsam

- Schritt für Schritt

- keinen Schritt überspringen

- Helfer und Leute suchen, die einen den Spiegel vorhalten und für Unterstützung sorgen.

Viele erfolgreiche Menschen haben "ihren" Coach.

 

Ich wünsche Euch eine gute Stimmung in diesen Herbst- und Frosttagen.

 

Euer Falk Ruckruh

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3. Quellen für Euren Erfolg - Telefontraining - ein bischen Eigenwerbung ;-)

 

Die letzten Wochen habe ich sehr oft meine "Spezialtrainings - Erfolgreiches Telefonieren" durchgeführt. So z.B. bei einem großen Systemhaus und bei einer Privatbank. Die Trainings sind sowohl gut für Hotlinekräfte, Callcentermitarbeiter als auch für alle Personen die viel telefonieren. Es hat immer allen viel Spaß gemacht und die Resultate sprechen für sich - es kann die Kommunikation und Motivation stark verbessert werden.

Deshalb mache ich auf den folgenden Zeilen diesmal auch etwas Eigenwerbung und zitiere aus "unserer Werbung":

 

Sie kennen es aus Ihrem persönlichen Leben: Geschäfte macht man von Mensch zu Mensch.

Internet und Email haben zwar eine sehr gute vorbereitende Wirkung,

für die Terminabsprache bis zum Abschluß besitzt das Telefon aber einen höheren Stellenwert zur Erreichung von Unternehmenszielen als jemals zuvor.

 

Egal, ob bei Begrüßung, Terminvereinbarung, Rückfragen beantworten oder Verhandlungen führen - intern oder extern - die Vorteile liegen auf der Hand:

 

- persönlicher Kontakt

- unmittelbare Reaktionen und Antworten (aber auch Fragen)

- hohe Schnelligkeit und unschlagbares Preisverhältnis gegenüber einem Besuch.

 

In all diesen Vorteilen liegen auch Fallen versteckt. Wie überwinde ich die "Vorzimmerbarriere"? Was tun bei Reklamationen und schwierigen Gesprächspartnern?

Wie ist meine Wirkung am Telefon und wie kann ich sie verbessern? Wie kann ich sympathisch und höflich meine Ziele erreichen und zufriedene Ergebnisse erzielen?

 

Genau das trainiere ich mit Ihren Mitarbeitern in den bewährten Telefontrainings:

 

"Mehr Erfolg am Telefon - professionell und kundenorientiert kommunizieren, Gespräche und Verhandlungen führen"

 

Aus dem Inhalt:

 

- Bewußtsein: Jedes Telefongespräch ist die akustische Visitenkarte des Unternehmens, jedes Gespräch ist in irgendeiner Form Teil des Marketings. - Begrüßung und Ansprache

- Auf das richtige Umfeld kommt es an: Organisation der Telefonkommunikation

- Erkennen der persönlichen Wirkungsmittel, um diese erfolgreich einzusetzen.

- kraftvolle, aktive, positive Sprache - “Powertalk” und aktives Zuhören

- einen guten Eindruck hinterlassen und effektive Kundenbetreuung am Telefon

- Feedback geben und mit den richtigen Fragen das Gespräch führen

- Gekonnt mit Einwänden umgehen.

- Schwierige Gesprächspartner richtig behandeln.

- Effizient und sympathisch überzeugen.

- Methoden und Taktiken des Telefoneinsatzes im Kundenkontakt

- bei Bedarf: Ziele und Grundlagen des Telefonmarketings, Leitfaden erstellen und anpassen, Terminvereinbarung am Telefon

 

Als langjähriger Leiter und Geschäftsführer eines CallCenters kann ich Ihren Mitarbeitern zeigen, worauf es ankommt und wertvolle Tipps weitergeben. Ihre Mitarbeiter können von dieser Erfahrung aus der Praxis nur profitieren.

 

Durch den Einsatz einer Telefontrainingsanlage lernen alle Teilnehmer schneller und effektiver. Dieses unmittelbare Feedback motiviert, überzeugt und setzt neue Leistungen frei. Alle Lerninhalte werden individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Wie bei allen unseren Seminaren bekommen Sie umfangreiche Selbstlernmedien zum Wiederholen, Vertiefen und Weiterlernen.

 

Nutzen Sie die Erfahrung aus vielen Seminaren. Lassen Sie sich noch heute ein Angebot erstellen!

Per E-mail: mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=Telefontraining

 

Soweit der Auszug aus unserem Verkaufsprospekt. Gleich noch der Hinweis - ich mache keine offenen Veranstaltungen, sondern nur firmenspezifische Seminare oder Einzelcoaching. Ich freue mich auf Eure Anfragen.

 

Bis bald

Euer Falk Ruckruh

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4. Rotkäppchen vom Beamten erzählt.

 

Im Kindergarten unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte

noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre

unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen

genannt zu werden pflegt.

Der Mutter besagter R. wurde seitens deren Mutter ein Schreiben

zugestellt, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und

Pflegebedürftigkeit machte, worauf die Mutter der R. dieser die

Auflage machte, der Großmutter eine Sendung von Nahrungs- und

Genußmitteln zu Genesungszwecken zuzustellen.

Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter

schulisch über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf

Kreisebene belehrt. Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtens

dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim Übertreten des

diesbezüglichen Blumenpflückverbots einem polizeilich nicht

gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in

unberechtigter Amtsanmaßung Einsichtnahme in das zu

Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und

traf in Tötungsabsicht die Feststellung, daß die R. zu ihrer

verschwägerten und verwandten im Baumbestand angemieteten

Großmutter eilends war.

Da wolfseits Verknappungen auf dem Ernährungssektor

vorherrschend waren, faßte er den Beschluß, bei der Großmutter der

R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil

dieselbe wegen Augenleidens krankgeschrieben war, gelang dem in

Freßvorbereitung befindlichen Untier die diesfallsige

Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingen der Bettlägerigen

einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte. Ferner

täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit

der Großmutter vor, stellte derselben nach und durch

Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz erneut unter

Beweis.

Der sich auf dem Dienstgang befindliche Waldbeamte B. vernahm

Schnarchgeräusche und stellte deren Urheberschaft seitens des

Tiermauls fest. Er reichte bei seiner Dienststelle ein Tötungsgesuch

ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuß bezuschußt

wurde. Nach Beschaffung einer Pulverschießvorrichtung zu

Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflußnahme auf das

Raubwesen einen Schuß ab.

Dieses wurde nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die

gespreizte Beinhaltung des Getöteten weckte in dem Schußgeber

die Vermutung, wonach der Leichnam Personen beinhalte. Zwecks

diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines

Messers den Kadaver zur Einsichtnahme und stieß hierbei auf die

noch lebhafte R. nebst Großmutter.

Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beider

Personen ein gesteigertes, amtlich zulässiges Lebensgefühl, dem

sie durch großen Unfug, öffentliches Ärgernis, erregenden Lärm und

Nichtbeachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen, was

ihre Haftpflichtmachung zur Folge hatte.

Der Vorfall wurde von den Kulturschaffenden Gebrüder Grimm zu

Protokoll genommen und schwerbekinderten Familien in

Märchenform zustellig gemacht.

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Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

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Der Autor dieses Artikels ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. Email:

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