Herzlich willkommen zur 58. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 26.06.2003

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt

bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an

mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=KündigungRINs Danke!

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Motivierende Zitate

2. Wann fangen wir an, uns selbst ernst zu nehmen?

3. Verschiedene Meldungen und Themen

4. Wundervolle Worte

=============================================================

1. Motivierende Zitate

Mach Dich zum Leben auf! Lebe! Tanze, wenn die Sonne scheint, und pfeife, wenn es regnet. Und Du wirst spüren: Wir sind gemacht für die Freude. Phil Bosmans

=============================================================

2. Wann fangen wir an, uns selbst ernst zu nehmen?

Liebe RINs Leser,

heute möchte ich Ihnen einige Dinge mit auf den Weg geben, die ich selbst in einem

fantastischen Seminar für Führungskräfte gelehrt bekommen habe und die einen

bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Es geht dabei um den wertvollsten Menschen, den Sie kennen - Sie selbst!

Auf diesem Seminar begann der Dozent - Wolfgang Bischoff - einen Teilnehmer ganz einfach zu fragen: “Was machen Sie, wenn Sie mit Ihrem Mercedes auf der Autobahn

fahren und plötzlich gehen rote Warnlichter an?” Der Teilnehmer antwortete: “Nun, ich fahre rechts ran, stelle das Warndreieck auf. Dann schaue ich mir vielleicht den Motorraum an, beseitige entweder die Ursache oder fahre in die Werkstatt zur Reparatur oder lasse abschleppen.”

So oder ähnlich würden wir ja alle reagieren. Wir sind sofort achtsam, schützen andere, indem wir warnen und reparieren die Fehler.

Soweit so gut - und jetzt kam es: Die nächste Frage war: “Was machen Sie, wenn bei

Ihnen selbst “die rote Lampe” angeht?”

Und die Antwort kam gleich nach: “Wenn bei uns ‚ein rotes Lämpchen‘ angeht”, dann überkleben wir es entweder oder holen noch einen Hammer und hauen es kaputt. Und geben noch mal Gas!”

Wenn es Ihnen so geht, wie allen Seminarteilnehmern, waren alle ziemlich betroffen und es herrschte Schweigen. Am Anfang hatten ja auch fast alle erklärt, es gibt ständig Streß, sie arbeiten zuviel, rauchen viel, ärgern sich, haben kleinere und größere Gesundheitsprobleme etc.

Wenn wir uns in unserer Gesellschaft umschauen, zerschlagen wir fast alle ständig irgendwelche “Warnlampen”. Uns selbst nehmen wir nicht ernst. Statt in die “Werkstatt” zu fahren, trinkt der Eine literweise Kaffee, der Nächste zündet sich immer bei Streß eine Zigarette an, ein anderer lenkt sich ab, indem er stundenlang Fernsehen schaut, andere futtern sich mit Junkfood krank, trinken zu wenig, nehmen Tabletten und wieder andere vergraben sich in die Arbeit ohne nach rechts oder links zu schauen.

Die zentrale Frage hinter all dem lautet “Wann fangen wir an, uns selbst ernst zu nehmen?” Wann fängt jeder bei sich an, sich selbst ernst zu nehmen?

Wenn wir bei obigem Beispiel mit den Autos bleiben. Heutige Autos sind Wunderwerke an Technik und sehen häufig fantastisch aus. Wie sehen wir daneben aus? Wenn wir uns neben einen Mercedes, einen BMW stellen, was für ein Auto sind wir?

Wenn wir wirklich ehrlich sind, sind wir nicht einmal ein Trabant, weil wir uns selbst nicht ernst nehmen. Wir leben als Einzelne und als Gesellschaft auf Kredit, auf Kredit auf die Zukunft.

 

Wir sind von Vorbildern umgeben, die mit “wunderbar”, schlechtem Beispiel vorangehen.

Die offensichtliche Wahrheiten nicht sehen wollen, die öffentlich ihre Gesundheit durch Drogen zerstören, die immer nur von anderen fordern, die sollen sich doch erst einmal ändern, statt vor ihrer eigenen Tür zu kehren.

Es gibt zwei bessere Ansätze. Einer davon lautet: Wo immer ich eine Störung finde,

dorthin muß ich meine Aufmerksamkeit lenken.” und danach: “Wo die Angst ist, da geht es lang.”

Am Ende des Seminars war allen Teilnehmern klar, jeder von uns muß anfangen, an

seiner inneren Haltung zu arbeiten. Äußerlich, nach außen machen wir alle viel. 

Da es ein Führungsseminar war, wurde schnell klar - Führung bedeutet erst sich selbst führen können und dann kann man die Anderen führen.

Um Authentizität zu entwickeln, muß ich lernen, zu tun, was ich sage und denke - denn nichts anderes bedeutet Authentizität.

Wolfgang Bischoff zeigte dann auch die 4 häufigsten Lernhindernisse auf:

1. Nicht sagen, was wir denken (wie oft passiert das täglich)

2. Nicht tun, was wir sagen

3. Nicht sehen was wir tun (alle gesundheitsschädlichen Aktivitäten fallen in diese Kategorie)

4. Nicht erkennen, was wir sehen.

 

Ein Weg, um dort herauszukommen, zeigen die folgenden Worte auf:

“Verbiete nie etwas, biete eine bessere Alternative!”

Es gibt viele Möglichkeiten, kurz innezuhalten und für sich einen kurzen “Werkstattermin” in den Tagesablauf einzufügen. Was, das hängt von Ihrer Persönlichkeit ab. ob Atemübungen, gesünderes Essen, Jogging, Muskelentspannung, Bewegungsabläufe aus Tai Chi oder Yoga, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Unser Goethe sagte hier so schön “Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet”.

Ich habe ja schon sehr viele Seminare besucht, das mit Herrn Bischoff war sicher das Beste bisher und ich wünschte, sie hätten es miterlebt. Er ist sicher eine der authentischsten Personen, die ich kenne, Yogalehrer, Dozent für die UNESCO, Trainer bei der ZfU AG - die größte Management School der Schweiz und dort Trainer des Jahres und Ausbilder bei der Cranfield University. Er macht Führungskräftetrainings aber auch Meditation für Manager, Streßbewältigung und viele andere interessante Themen. Wenn Sie mehr wissen wollen, sprechen Sie mich an. Ich stelle für Sie gern einen Kontakt mit ihm her

mailto:ruckruh@t-online.de

Schöne Sommertage

Ihr Falk Ruckruh

=============================================================

3. Verschiedenes

In der Zeitschrift ProFirma vom Juni 2003 finden Sie sowohl einen Artikel von Falk

Ruckruh auf Seite 60 als auch ein kurzes Interview mit Roland Betz zum Thema “Angst im Unternehmen - Produktivitätskiller Nr. 1” auf Seite 15.

 

Vorankündigung: Neues Thema bei unseren effizienten Kleingruppencoachings zur Rationalisierung der Weiterbildung von Vertrieb, Außen- und Innendienst:

“Pragmatische Lösungen für den Innendienst”

Die bekannten Themen “Telefonsouveränität” und “Neukundengewinnung...” finden Sie hier: http://www.betz-team.de/html/coaching_fur_kleingruppen_mit_.html

 

Gesundheitstipp: für alle Menschen mit Problemen und Allergien der oberen Atemwege, wie Heuschnupfen, trockene Nasenschleimhaut, Schnupfen, Staub etc.

Es gibt jetzt eine elegante Lösung, ein Kännchen, um die von Ärzten, Heilpraktikern etc. empfohlenen, aber bisher unangenehmen Nasenspülungen mit etwas Salz und lauwarmen Wasser durchzuführen. Da es nicht alle betrifft: Wer sich angesprochen fühlt oder Betroffene kennt und ihnen helfen möchte, soll sich bei mir melden. Tel: 0172-8330394

=============================================================

4. Wundervolles Zitat

Es scheint dem Menschen nur die eine Hoffnung gegeben,

zwar nicht die Welt und die anderen, aber wenigstens

sich selber einigermaßen ändern und bessern zu können.

Und auf denen, die das tun, beruht im Geheimen das Heil der Welt.

Hermann Hesse aus “Eigensinn macht Spaß”

==============================================================

Copyright © 2003, Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

Wir stehen Ihnen gerne auch für Trainings, Coaching und Beratung in den Bereichen

Marketing, Verkauf, Außendienst, Telefontrainings und Kommunikation, sowie zukunftsorientierter Erfolgs- und Lebensplanung zu Ihrer Seite.

Wie wichtig sind Ihre Ziele? http://www.betz-team.de und http://www.ruckruh.de; Kontakt: mailto:Ruckruh@t-online.de

Sie können RINs kopieren, weitergeben und reproduzieren, solange dieses Copyright und die kompletten Informationen über den Autor angefügt sind.

Der Autor dieses Artikels ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. Email:

mailto:Ruckruh@t-online.de, Telefon 0941-8703104 , Fax: 0941-23378

Franz-von-Taxis-Ring 54, 93049 Regensburg

Jeder kann RINs bestellen, wenn er eine Email mit den Worten "ZUSENDUNG RINs" als Betreff an mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=ZUSENDUNGRINs sendet.