Herzlich willkommen zur 60. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 25.09.2003

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Inhaltsverzeichnis:

1. Motivierende Zitate

2. Vorträge und Präsentationen souverän meistern

3. Neues

4. Zitate, die die Welt braucht

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1. Motivierende Zitate

Lieben heißt geben, immer wieder geben - Du bekommst alles wieder zurück.

Oft sind es gut genutzte Mußestunden, in welchen der Mensch das Tor zu einer neuen Welt findet. George M. Adams

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2. Vorträge und Präsentationen souverän meistern

Viele Studien zeigen, die Vorstellung, vor anderen Menschen auftreten zu müssen, gehört zu den größten Ängsten vieler Menschen.

Da ich in letzter Zeit zwei verschiedene Reden - “Neukundengewinnung im Wandel der Zeiten” und “The Use and Advantages of E-Learning and Blended Learning” - entwickelt und gehalten habe und einen hervorragenden Vortrag über “Wie Sie Ihre Zuhörer wach halten” besucht habe, geht es diesmal darum, wie Sie Vorträge und Präsentationen souverän meistern.

Wie immer bei kommunikativen, so genannten “weichen” Themen, gibt es auch hier keine absoluten Patentrezepte. Wohl aber einige Regeln, Tipps und Tricks, die Ihnen das Leben leichter machen können. Das Wichtigste - Ausprobieren! Und fühlen Sie sich frei, auch einmal eine Regel bewußt zu brechen.

Martin Luther brachte es schön auf den Punkt: “Tritt frisch auf, mach’s Maul auf, hör bald auf.”

Für die “Frische” braucht es jedoch einige Vorbereitung.

Immer wieder als am wichtigsten festgestellt und oft zu wenig beachtet, sind die beiden Fragen “Wer ist Ihr Publikum?” und

“Was möchten Sie erreichen - Verkaufen, Informieren oder Representieren?”

Sprechen Sie die Sprache der Teilnehmer, denn "Der Wurm muß dem Fisch und nicht dem Angler schmecken".

Ein Tipp für Ihre Ideenfindung: Wenn Sie ein Thema haben, schreiben Sie einfach 5 min lang alles auf, was Ihnen in diesem Moment dazu einfällt, alle Assoziationen, ohne Pause. Anschließend nehmen Sie sich 2-4 Punkte heraus, um die Sie Ihre Rede gliedern.

Heutzutage wird ein großes Problem, daß sich alle “Folienschlachten” immer mehr angleichen. Jeder benutzt Powerpoint - jeder mehrfarbig - jeder mit netten Animationen.

Es ist wieder ein Einheitsbrei, ohne Alleinstellung. Denken Sie immer daran, wenn ich das mache, was alle machen, werde ich auch nur das bekommen, was alle bekommen - den Durchschnitt.

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrung gemacht mit einfachsten Schwarz-weiß-Bildern. Teilweise wieder zurück am alten Overhead, denn damit kann man schnell einmal hineinmalen und Dinge visualisieren.

Machen Sie sich weniger Arbeit mit all den “netten” Animationen und machen Sie sich mehr Arbeit, viele Bilder, Beispiele, Metaphern und Stories für Ihr Thema zu finden, die Sie dann auch mündlich bringen können. Die großen Redner schafften es zu allen Zeiten, Bilder in den Köpfen Ihrer Zuhörer zu erzeugen, denn “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte”. Die Betonung liegt auf “in den Köpfen der Zuhörer” nicht “an der Wand oder im Computer”!

Wenn Sie wenig Zeit zur Vorbereitung haben, nutzen Sie die alte amerikanische Rednerweisheit: “First tell them, what you want to tell them. Then tell them. And then tell them, what you told them.” - Erzähle zuerst, was Du erzählen möchtest, dann erzähle es ihnen und dann sage, was Du ihnen gerade erzählt hast.

Damit bekommt man fast immer eine klare, gut strukturierte Rede in kürzester Zeit hin.

Auf Folien oder Dias bitte nur in Stichpunkten - höchstens 2-4 pro Folie - schreiben. Es gibt nichts schlimmeres als einen Vortragenden, der alles ausformuliert auf der Folie hat und dies dann auch noch Wort für Wort jeweils vorliest. - Die sicherste Art, Ihr Publikum zu langweilen.

Wenn Sie unsicher sind, formulieren Sie für sich den Einstieg schriftlich und üben Sie ihn mehrmals. Achten Sie darauf, was Ihr Körper macht (Hände, Augen, Füße, Arme etc.).

Was möchten Sie als letzten Eindruck hinterlassen? Was sollen Ihre Zuhörer erinnern?

Kurze Zusammenfassungen sind professionell und helfen den Leuten.

 

Hinweis zum Lampenfieber: Lampenfieber ist völlig normal und hilft dem Körper all seine Energien zu sammeln. Wenn Sie nur leicht nervös sind, machen Sie einige Atemübungen - mehrmals ganz tief ausatmen, Schulter fallen lassen - und dann tun Sie auf der Bühne so, als ob Sie ganz cool sind. Wenn Sie dies 3 min durchhalten, sind Sie lockerer.

Wenn es ganz schlimm ist, so daß Ihr Publikum es sowieso merken würde, sprechen Sie es an: “Hallo, schön, daß Sie da sind. Ich bin selbst ziemlich aufgeregt, denn es ist das erste Mal, daß ich vor so vielen Menschen auf einmal spreche. Andererseits möchte ich Ihnen heute unbedingt, das interessante Thema “XYZ” vorstellen. Fangen wir also an...”

Damit fällt die Anspannung garantiert erheblich von Ihnen ab, denn nun weiß es ja jeder.

Weitere Hilfsmittel bei Nervosität:

- Richtig atmen (tiefe Bauchatmung)

- Mentale, unauffällige Übungen durchführen, z. B. schöne Bilder “abrufen”

- Beim Auftritt vor dem Publikum erst einige Sekunden in die Runde schauen und dann beginnen

- sich während der Präsentation bewegen

- Zu den Teilnehmern einen guten Blickkontakt halten

Hier noch einige Fragen zur optimalen Vorbereitung:

Welche Fragen, Einwände, Argumente (Wettbewerber) könnten kommen?

Was besonders herausstellen?

Welche Unterlagen / Handouts für die Teilnehmer?

Technische Hilfen und wer stellt sie zur Verfügung?

Mitarbeiter im Vertrieb müssen heute immer öfter gute Präsentationen vor Kunden oder vor einem gemischten Publikum bei Messen bringen.

Sind bei Ihnen alle, die mit Kunden zu tun haben und Nutzen vermitteln müssen, entsprechend trainiert?

Einer der besten Redner, die ich kenne, ist Pater Dr. Dr. Hermann-Josef Zoche - Partner unseres Teams.

Menschen wie er sind absolut authentisch und fesseln Ihr Publikum durch ihre Persönlichkeit, ihre Ausstrahlung. Auf seiner Homepage http://www.paterzoche.de finden Sie neben seinen Themen, wie Werte, Sinn und Ethik, auch einige interessante Literatur.

Weshalb ich aber auf ihn gekommen bin, Leute wie er haben bereits hunderte Reden gehalten. Reden lernt man nur durch reden! Je häufiger Sie einfach in kleinem Kreis sich trauen, desto variabler wird Ihr Umgang mit dem Instrument Sprache und Ihrem Sprachinstrument Körper.

Dann werden Sie letztendlich viel Spaß und Erfolg vor Publikum haben und es wird Ihnen nie mehr so gehen, wie im Zitat von Sir George Jessel:

“Das menschliche Gehirn nimmt seine Arbeit in dem Moment auf, in dem Sie geboren werden, und es hört damit so lange nicht auf, bis Sie aufstehen und vor Publikum sprechen.”

In dem Sinne ein frohes Üben und einen schönen Herbstanfang

Mit besten Grüßen aus Regensburg

Ihr Falk Ruckruh

© 2003

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3. Neues

Die offenen Workshops am 10. bzw. 11. Oktober in Nürnberg unseres neu entwickelten Führungskräftetrainings

“Inspirierende Führung - Die Kunst Menschen zu bewegen”

mit Elementen des argentinischen Tangos sind fast ausgebucht.

Für Informationen und das Anmeldeformular schicken Sie bitte eine Email an

mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=FührungstrainingNürnberg

Im folgenden Link erfahren Sie mehr zu dieser faszinierenden und emotionalisierenden Trainingsform: http://www.betz-team.de/html/wsinspirierendefuhrung.html

 

Eine Empfehlung von mir, wenn Sie sich für Sprachentrainings, Übersetzungen und interkulturelle Trainings interessieren:

Seit einiger Zeit trainieren und kooperieren wir mit “A.S.S.E.T.”. ASSET ist ein Zusammenschluss von ausgewählten Sprachenschulen. Diese sind unabhängig von den Schulketten, inhabergeführt und ihrerseits jeweils seit vielen Jahren zuverlässige Partner großer und kleiner Firmen sowie von Privatlernern. Sie werden aufgrund ihres hervorragenden Rufes in ihrer jeweiligen Region ausgewählt und bieten Unterricht, Übersetzungen und interkulturelle Trainings in höchster Qualität.

Bei Bedarf finden Sie alle Kontaktdaten, auch Ihrer Region, unter: http://www.asset-schools.de

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4. Zitate, die die Welt braucht

Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so klar verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission zustande gekommen sind. Charles de Gaulle

Warum klagen so viele, daß sie unterschätzt werden? Schlimmer ist doch das Gegenteil. Mark Twain

Angestellte werden durch ihren Chef auf Fehler aufmerksam gemacht. Selbständige durch die Steuererklärung.

Ein Gramm Unternehmensgeist wiegt mehr als ein Kilogramm Bürokratie. Arno Sölter

Das Finanzamt ist eine Institution, die bewirkt hat, daß Reisende nicht mehr ihre Sekretärin als Ehefrau, sondern ihre Ehefrau als ihre Sekretärin ausgeben.

Es ist leichter, eine starke Frau schwach zu machen als einen schwachen Mann stark.

neulich gelesen:

“In der arbeitsteiligen Gesellschaft gibt es eben Anwälte, Ärzte und auch Idioten, die Politik machen. Das wollen die Menschen ja auch. Aber sie wollen, dass die das ordentlich machen, und dieses Gefühl haben die Menschen im Augenblick nicht.”

Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Sept. 2003 zu Deutschlands Politikern

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Copyright © 2003, Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

Wir stehen Ihnen gerne auch für Trainings, Coaching und Beratung in den Bereichen

Marketing, Verkauf, Außendienst, Telefontrainings und Kommunikation, sowie zukunftsorientierter Erfolgs- und Lebensplanung zu Ihrer Seite.

Wie wichtig sind Ihre Ziele? http://www.betz-team.de und http://www.ruckruh.de; Kontakt: mailto:Ruckruh@t-online.de

 

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Der Autor dieses Artikels ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. Email:

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