Herzlich willkommen zur 64. Ausgabe von RINs - Ruckruhs Internet Newsletter 05.04.2004

Wenn Sie in Zukunft Ruckruhs Internet Newsletter nicht mehr zugestellt

bekommen wollen, senden Sie mir bitte eine E-Mail an

mailto:Ruckruh@t-online.de?subject=KündigungRINs Danke!

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Motivierendes Zitat

2. Führungstraining “Inspirierende Führung” - Erfahrungsbericht aus Rußland

3. Verschiedenes

4. Humor

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1. Motivierendes Zitat und etwas für die Sprachenlerner unter Ihnen

Was hilft’s die Notstände der Zeit zu bejammern? Hand anlegen müssen wir.

What use is it to lament current calamities? We must do something about them.

Christian Friedrich Spittler, Schweizer Theologe

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2. Führungstraining “Inspirierende Führung” - Erfahrungsbericht aus Rußland

Liebe Leser,

letzte Woche war ich in Rostov am Don in Rußland, wo wir für 2 Tage zwanzig russische Unternehmer und Führungskräfte in einem Training zu Führung und Kommunikation hatten.

Ich möchte heute einige Erfahrungen aus diesem Workshop mit Ihnen teilen und auch, was wir hier in Deutschland von anderen Völkern lernen können.

Was mich sehr positiv berührte, ist das Engagement, die Motivation und der Wille, etwas aus sich zu machen und sich weiterzuentwickeln, was uns bei allen Teilnehmern auffiel.

Bei Trainings, die Freitags/Samstags in Deutschland stattfinden, ist oft die erste Frage mancher Teilnehmer: "Können wir denn nicht schon 13 Uhr aufhören?”

Meiner Meinung nach stellen wir uns hier oft die falschen Fragen.

Wir fragen: “Was kostet es mich?” statt zu fragen: “Was bringt es mir?

Wir fragen: “Warum muß das immer mir passieren?” statt: “Was kann ich daraus lernen?” bzw. “Wie kann ich das ändern?”

Wir fragen: “ Weshalb muß ich das machen?” statt: “Wie kann ich das so machen, daß ich auch noch Spaß dabei habe?”.

Natürlich ist es für uns “verwöhnte” Menschen z.B. angenehmer, das gesamte Wochenende mit der Familie zu verbringen. Bloß - seit ca. 10 Jahren, mit der Entwicklung der modernen Kommunikationstechnik, konkurrieren wir direkt mit dem gesamten Rest der Welt.

Es ist heute kein Problem mehr, einfach 10000 Arbeitsplätze von heute auf morgen nach China zu verlegen.

Wir haben die höchsten Löhne, die kürzesten Arbeitszeiten, den meisten Urlaub - und jammern über Dinge, welche andere Völker lächerlich finden würden.

Kommen wir wieder mehr ins Handeln und stellen wir uns wieder die “richtigen” Fragen.

Das oben war nur ein Beispiel von vielen, die ich in letzter Zeit erlebte.

Viele Menschen in Rußland fragen sich ständig: “Was kann ich noch tun?”, und investieren hier auch sehr viel in die Weiterentwicklung von sich und ihrem Unternehmen. (wenn sie denn keine Alkoholiker sind ;-) )

Hier in Deutschland höre ich oft von Menschen: “Klingt interessant, sollte man machen, aber...” und dann ist der Staat, die Wirtschaftslage, der Chef, die Kunden, die Familie und was weiß ich noch schuld, daß ich nicht ins Handeln kommen kann.

Wir haben zu viele “Jemand”, “Man” und “Einer”, die dann mal etwas tun “müßten”...

Hier kommt ein wichtiges Führungsprinzip ins Spiel, welches oft übersehen wird.

Wir nennen es in unseren Trainings das

“Prinzip des klaren Standpunkts”.

Wissen meine Kinder, Mitarbeiter, Kollegen, Führungskräfte etc., wo ich stehe und weiß ich, wo die anderen stehen?

Und wenn ich das weiß, kenne ich auch die Richtung, in die ich gehen möchte bzw. die Richtungen, in die der Andere gehen möchte?

Von wievielen Ihrer Mitarbeiter oder Kollegen wissen Sie exakt, was seine/ihre Ziele sind? In welche Richtung sie gehen wollen?

Nehmen wir zu oft an, genau zu wissen, der Andere möchte in die selbe Richtung gehen wie ich? Oder hat er/sie eigene Pläne?

Zeigen und sagen wir mehr, was wir erreichen möchten! Dann können uns andere Menschen auch besser und leichter auf diesem Weg unterstützen.

Zum Beispiel möchten wir in den nächsten Jahren unsere Aktivitäten im Ausland verstärken (besonders Italien, Österreich, Schweiz, Holland, Belgien und Osteuropa).

Tu, was Du tust, mit Klarheit, damit der andere darauf eingehen kann. Dies gilt für Führende und Geführte gleichermaßen.

Hier gibt es sehr viele Parallelen mit dem argentinischen Tango, den wir auch in den Trainings mit “experiential learning” einsetzen, um Dinge einmal deutlich am eigenen Körper zu erfahren.

Die besten Leader wissen, was sie möchten und wohin sie wollen und teilen dies dann klar mit. Dabei erzwingen sie nicht die Ausführung, sondern laden ein, Ihnen zu folgen. Dies geschieht klar und so angenehm, daß die Partner es schnell verstehen und freiwillig mitgehen.

Wer sich mehr für solche Führungsprinzipien interessiert und hier auch gern einmal neue Wege in angenehmer Atmosphäre ausprobiert, ist herzlich eingeladen zum offenen Training

”INSPIRIERENDE FÜHRUNG – Die Kunst, Menschen zu bewegen”

z.B. am ersten Oktoberwochenende  01. Oktober 2004, 20 Uhr bis 03. Oktober 2004, 13 Uhr im renommierten Seminarhaus “Der Johanniterhof”, Stumpenstr. 1, 78052 VS-Obereschach

http://www.ruckruh.de/offene_Trainings_2004/offene_trainings_2004.html oder

http://www.johanniterhof.de

Für heute alles Gute.

Eine schöne Osterzeit

Ihr Falk Ruckruh

© 2004

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3. Verschiedenes

Es gibt noch Plätze in unserem offenen 1-Tages-Training am 30. April 2004.

”Verkaufssouveränität - Unternehmensleistungen optimal darstellen, abschlußsicher verkaufen und Preisverhandlungen besser führen” in Regensburg.

Mit dem Besten aus unseren Telefon- und Verkaufstrainings.

Für die Sicherstellung von Knowhow-Transfer und der Wiederverwendbarkeit der Trainingsinhalte bekommen Sie umfangreiche Unterlagen.

Zu Einzelheiten wie Inhalte, Ort, Uhrzeiten, Preis und Anmeldung etc. schreiben Sie eine Email an:

mailto:ruckruh@t-online.de?subject=offenesVerkaufstraining

Welche Themen für Veranstaltungen würden Sie sich persönlich noch wünschen?

Bitte schreiben Sie kurz Ihre Anregungen an:

mailto:ruckruh@t-online.de?subject=AnregungenVeranstaltungen

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4. Humor

Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.

Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.

Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Und?

Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.

Kapitalismus pur
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.

EU-Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.

Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe gezüchtet und das Zwanzigfache der Milch geben.

Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere "redesigned", so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

Russisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe. Sie zählen jedoch fünf. Sie trinken noch mehr Wodka. Sie zählen erneut und kommen nunmehr auf 42 Kühe. Hoch erfreut zählen Sie gleich noch mal und jetzt sind es zwölf Kühe. Enttäuscht lassen Sie das Zählen sein und öffnen die nächste Flasche Wodka. Die Mafia kommt vorbei und nimmt Ihnen die Kühe - wie viele es auch immer sein mögen - ab.

Schweizer Unternehmen
Sie verfügen über 5.000 Kühe, von denen Ihnen aber keine einzige gehört. Sie betreuen die Tiere nur für andere. Wenn die Kühe Milch geben, erzählen Sie es niemandem.
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Copyright © 2004, Falk Ruckruh

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu!"

Wir stehen Ihnen gerne auch für Trainings, Coaching und Beratung in den Bereichen

Marketing, Verkauf, Außendienst, Telefontrainings und Kommunikation, sowie zukunftsorientierter Erfolgs- und Lebensplanung zu Ihrer Seite.

Wie wichtig sind Ihre Ziele? http://www.betz-team.de und http://www.ruckruh.de; Kontakt: mailto:Ruckruh@t-online.de

Sie können RINs kopieren, weitergeben und reproduzieren, solange dieses Copyright und die kompletten Informationen über den Autor angefügt sind.

Der Autor dieses Newsletters ist Dipl.-Ing. Falk Ruckruh. Email:

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